Marion

 

Marokko 2005
Marokko 2005

Lieber Leser, schön, dass du auf meiner Seite bist. Wer bin ich? Gute Frage – ich bin in jedem Fall seit fast 60 Jahren chronisch krank, infiziert mit dem Reisevirus. Schnell sind auch hierfür die Schuldigen gefunden, es sind meine Eltern und Großeltern, die mich bereits von frühesten Kindesbeinen an zu ihren damals noch kurzen Reisen mit dem Zelt mitgenommen haben. Kurz waren die Reisen, Dauer und Entfernungen betreffend, aber immer war es für mich eine spannende Zeit. Als junges Mädchen und Frau habe ich dann oftmals mit Träumen (statt mit Wadenwickeln) versucht, das Fieber zu bekämpfen. Mir fehlte das Geld und der Mut aus- und aufzubrechen. Ich ging zur Schule, machte Abitur, studierte, fing mein Berufsleben an, wurde Mama, Urlaub mit dem Wohnwagen in Deutschland und an die See nach Holland……nein, das konnte doch wohl so nicht weitergehen. Mit 30 Jahren machte ich dann endlich den Motorradführerschein und am Horizont des „Stino-Lebens“ tauchte ein Silberstreif auf! Urlaube mit Kind(ern), Zelt und Motorrad, Reisen in fernere Länder, frei und selbstbestimmt, nach dem Motto: heute hier, morgen dort. Ja, diese kleinen Fluchten machten Spaß. Ich muss heute allerdings gestehen, dass dieser Spaß wohl nicht von allen Mitgliedern unserer kleinen Reisegruppe gleichermaßen geteilt wurde. Vor allem Sarah wäre manches Mal lieber zu Hause geblieben. Ich habe das damals nicht gesehen – nicht sehen wollen?- wir haben uns immer bemüht, kindgerecht unterwegs zu sein. Will heißen, Schwimmbad, Spielplatz, Flüsse, Strand, Tierparks etc. waren immer als must have eingeplant. Nachdem wir seit 1989 die Türkei, überwiegend den Süden Europas, die USA und Marokko mit Kind(ern), Motorrad und Zelt(en) bereist haben, sind Jürgen und ich nun seit 2010 mit unserem Ive unterwegs: Dusche, WC, Kühlschrank, Geschirr und Besteck, Sitzgelegenheiten…. eben alle Annehmlichkeiten eines Reisemobils machen unsere Urlaube nun aus.

Frankreich 2009
Frankreich 2009

Das haben wir uns von unseren beiden Großen auch schon zu Genüge – mit einem kleinen Schmunzeln im Gesicht – vorhalten lassen müssen! „Wir früher: wir hatten keine Sitzgelegenheit, haben auf dem Boden gehockt, aus Plastikfalttassen getrunken; Teller: nicht vorhandener Luxus!“ Ja ihr Lieben, „You two survived childhood!“ Würde ich alles noch einmal so machen? Ich weiß es nicht, aber es war gut so. Seit einiger Zeit genügen Jürgen und mir die kleinen Fluchten, sprich Jahresurlaube, nicht mehr, um unsere Reiselust zufrieden zu stellen. So werden wir uns nun im nächsten Jahr (2016) aus dem Berufsleben ganz und von vielen lieben Menschen vorübergehend verabschieden und im Herbst auf Reisen gehen. Die erste längere Tour wird – mit einem Abstecher über Tunesien, ich weiß, das liegt nicht auf dem Weg, ist aber eine gute Möglichkeit, dem Winter zu entfliehen – nach Iran gehen. Die Route steht noch nicht fest, zum einen ist es aufgrund von politischen Rahmenbedingungen zu früh sie festzulegen, zum anderen wollen wir keine festen Pläne haben, an die wir uns halten müssen, getreu dem Motto: heute hier, morgen dort.
Tunesien ist mittlerweile nicht mehr das Winterziel der Wahl, wir planen von Iran aus nach VAE überzusetzen und im Oman längere Zeit zu verweilen.

 

 

 

 

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4 Gedanken zu „Marion

  1. Eine Nachricht für Frau Dr. Wehner
    Hallo Frau Dr. Wehner,
    unser Herr Professor Hämmerle vom NMI in Reutlingen, lässt nachfragen, ob es eine
    aktuelle Adresse von Ihnen gibt.

    Es wäre sehr nett, wenn Sie sich zurückmelden würden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marielise Achmakidou
    -Empfang-

    1. Hallo Frau Achmakidou,
      gerne werde ich Sie über meinen Privataccount bezüglich meiner Kontaktdaten informieren.
      Ihnen allen eine stimmungsvolle und friedliche Adventszeit,
      Marion Wehner

  2. Hallo Marion,hallo Juergen,
    sind mittlerweile in Abu Dhabi angekommen.Sind im Oman insgesamt 1620 km geradelt und hatten durchwegs schoene Erlebnisse.Wir haben auch das Plateau am Jebel Shams auf 2000 m mit den Fahrraedern geschafft, was uns aber schon einiges abverlangt hat.
    Enkelin Lisa ist am 7.1. mit 3500g auf die Welt gekommen. Also kurz nach dem Besuch bei euch. Wie eure Bilder zeigen ist die Reisegruppe mit Michael Kaindl und seinem Atego-Womo dann bei euch am Strand angekommen. Wir geniessen nun noch feur 1 Woche unser Großelterndasein. Euch wuenschen wir weiterhin schoene Erlebnisse auf eurer Tour.
    Uebrigens noch ein herzliches Dankeschoen fuer das Bier.
    Liebe Grueße von den Bayern Inge und Helmut

    1. Hallo Inge und Helmut,
      ihr seid echte Helden! Unsere Bewunderung für euren Mut und Kondition, den Shams haben wir noch vor uns, mit Motor! Es freut uns zu lesen, dass Lisa gut auf dieser Welt angekommen ist. Hoffentlich ist die Welt zeit ihres Lebens immer gut zu ihr und sie ebenso gut zu unserer Welt!
      Alles Liebe von Marion und Jürgen

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