Marion

Lieber Gast,
ich freue mich, dass du
 auf meiner Seite zu Besuch bist. Wer bin ich? Gute Frage – ich bin in jedem Fall seit fast 60 Jahren chronisch krank, infiziert mit dem Reisevirus. Schnell sind hierfür die Schuldigen gefunden, Eltern und Großeltern. Bereits von frühesten Kindesbeinen an nahmen sie mich zu ihren damals noch kurzen Reisen mit dem Zelt mit. Kurz waren die Reisen, Dauer und Entfernungen betreffend, aber für mich war es immer eine spannende Zeit.
Als junges Mädchen und Frau habe ich dann oftmals mit Träumen statt mit Wadenwickeln das Fieber bekämpft. Mir fehlten Geld und Mut aus- und aufzubrechen. Ich ging zur Schule, machte Abitur, studierte, fing mein Berufsleben an, wurde Mama. Urlaub mit dem Wohnwagen in Deutschland, an die See nach Holland……nein, so kann es nicht weitergehen. Mit 30 Jahren machte ich dann den Motorradführerschein und am Horizont des „Stino-Lebens“ tauchte ein Silberstreif auf! Urlaube mit Kind(ern), Zelt und Motorrad. Reisen in fernere Länder, frei und selbstbestimmt, nach dem Motto: heute hier, morgen dort. Ja, diese kleinen Fluchten machten Spaß. Ich muss heute allerdings gestehen, dass dieser Spaß nicht von allen Mitgliedern unserer kleinen Reisegruppe gleichermaßen geteilt wurde. Sarah wäre manches Mal wohl lieber zu Hause geblieben. Ich habe das damals nicht gesehen – nicht sehen wollen? Wir haben uns immer bemüht, kindgerecht unterwegs zu sein. Will heißen, Schwimmbad, Spielplatz, Fluss, Meer, Tierparks
etc. waren immer als must have eingeplant.
Nachdem wir seit 1989 die Türkei, den Süden Europas, USA und Marokko mit Kind(ern), Motorrad und Zelt(en) bereist haben, sind Jürgen und ich nun seit 2010 mit unserem Laster 
Ive unterwegs: Dusche, WC, Kühlschrank, Herd, Geschirr und Besteck, Sitzgelegenheiten…. eben alle Annehmlichkeiten eines Reisemobils machen unsere Reisen nun aus.
Das haben wir uns von unseren beiden Großen auch schon zu Genüge – mit einem kleinen Schmunzeln im Gesicht – vorhalten lassen müssen! „Wir früher, keine Sitzgelegenheit, hockten auf dem Boden, tranken aus Plastikfalttassen. Teller: Nicht vorhandener Luxus!“ Ja, ihr Lieben, „You two survived childhood!“ Würde ich alles noch einmal so machen? Ich weiß es nicht, aber es war gut so.
Seit einiger Zeit genügen Jürgen und mir die kleinen Fluchten, sprich Jahresurlaube, nicht mehr, um unsere Reiselust zufrieden zu stellen. So verabschieden wir uns 2016 aus dem Berufsleben, vorübergehend von vielen lieben Menschen und gehen auf Reisen. >GoEast macht den Anfang. Und dann? Wer weiß? Lest nach, wenn ich euer Interesse geweckt habe. An mir, an uns und unserem Reiseleben.

Als Fotografin bin ich nicht so oft auf Fotos zu sehen. Deshalb hier eine kleine Galerie.

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4 Gedanken zu „Marion

  1. Eine Nachricht für Frau Dr. Wehner
    Hallo Frau Dr. Wehner,
    unser Herr Professor Hämmerle vom NMI in Reutlingen, lässt nachfragen, ob es eine
    aktuelle Adresse von Ihnen gibt.

    Es wäre sehr nett, wenn Sie sich zurückmelden würden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marielise Achmakidou
    -Empfang-

    1. Hallo Frau Achmakidou,
      gerne werde ich Sie über meinen Privataccount bezüglich meiner Kontaktdaten informieren.
      Ihnen allen eine stimmungsvolle und friedliche Adventszeit,
      Marion Wehner

  2. Hallo Marion,hallo Juergen,
    sind mittlerweile in Abu Dhabi angekommen.Sind im Oman insgesamt 1620 km geradelt und hatten durchwegs schoene Erlebnisse.Wir haben auch das Plateau am Jebel Shams auf 2000 m mit den Fahrraedern geschafft, was uns aber schon einiges abverlangt hat.
    Enkelin Lisa ist am 7.1. mit 3500g auf die Welt gekommen. Also kurz nach dem Besuch bei euch. Wie eure Bilder zeigen ist die Reisegruppe mit Michael Kaindl und seinem Atego-Womo dann bei euch am Strand angekommen. Wir geniessen nun noch feur 1 Woche unser Großelterndasein. Euch wuenschen wir weiterhin schoene Erlebnisse auf eurer Tour.
    Uebrigens noch ein herzliches Dankeschoen fuer das Bier.
    Liebe Grueße von den Bayern Inge und Helmut

    1. Hallo Inge und Helmut,
      ihr seid echte Helden! Unsere Bewunderung für euren Mut und Kondition, den Shams haben wir noch vor uns, mit Motor! Es freut uns zu lesen, dass Lisa gut auf dieser Welt angekommen ist. Hoffentlich ist die Welt zeit ihres Lebens immer gut zu ihr und sie ebenso gut zu unserer Welt!
      Alles Liebe von Marion und Jürgen

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