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Überblick Mautsituation bzw. Umweltregelwerk

Kurze Filme der Reiseroute (04.05.2026)

Die Reiseroute:

Türkei 16.03. – 04.05.2026
28.04. – 04.05.2026 Sindel, Tag drei, wir sind bekannt im kleinen Ort. Zunächst schauen die Hunde, große, türkische Hirtenhunde, was sich im Revier tut. Zufrieden mit der Inspektion trotten sie von dannen. Der Nachbar von gegenüber pflückt frische Mandeln vom Baum, grüßt und beschenkt uns damit. Ein Landwirt, der uns tags zuvor zugewunken hatte, bringt Salat, Lauch, Zwiebel, Petersilie. Auch er spricht kein englisch. Sich bedanken geht gut mit natürlicher Intelligenz und die Scheine aus Jürgens Brieftasche machen klar, wir möchten den Spender gerne entschädigen, was allerdings auf vehemente Ablehnung stößt. Da wir im Dorf keinen Laden sahen, möchte ich in Erfahrung bringen, wo es Brot gibt und wir bemühen das Übersetzungsprogramm. Ooh, das geht mehr schlecht als recht, macht es doch `Brot` zur `Drohne` und die Verwirrung perfekt. Allerdings versteht der freundliche Mann Ekmek (Brot), schüttelt den Kopf, fährt von dannen und kommt wenig später mit sechs warmen Stangenbroten zurück. Geld will er auch jetzt nicht, aber Fotos! Ja sicher doch. Was für ein Spaß!
Seit längerer Zeit ist auch das Wetter mal wieder rundum wundervoll und so verlängern wir unseren Aufenthalt erneut, nicht zuletzt in Anbetracht der schauerlichen Wettervorhersagen. Quasi zum Abschied von Sindel gönnen wir uns beim wandern Tee und Hefegebäck in der Cafeteria am Gefängnis. Alles zusammen kostet einen Euro. Doch Bargeld wird nicht genommen und elektronische Zahlung funktioniert nur mit inländischer Karte. Lange Gesichter, und nun??? Einer der Gendarmen beobachtet das Dilemma und zückt seine Geldkarte. Die TL, die Jürgen ihm reicht, lehnt er ab. Wir seien Gäste der lokalen Gendarmerie. Perfekte Lehrstunde in Sachen Gastfreundschaft und im Erlebnis, dass die Türkei auch noch preiswert sein kann.
Zu guter Letzt kommen Haşim und Neşe vorbei. Auch den beiden sind wir bei unseren Streifzügen aufgefallen, Ive erspähten sie vom Haus aus. Neşe stammt aus dem Dorf, Haşim aus Anamur, lebte allerdings mehr als dreißig Jahre in den Niederlanden, und so gelingt dank ihm die Verständigung. Sie laden zum Brunch ein, bevor wir den wunderschönen Wiesenblumenplatz am Bakirçay nach vier Nächten verlassen und gen Norden ziehen. Beim Abschied heißt es: Bleibt doch noch! Wir machen Ausflüge in die Gegend, essen gemeinsam zu Abend! Ja, gerne würden wir das, aber langsam drängt die Zeit und noch acht europäische Staaten warten auf uns, bis wir D erreichen. Erst spät kommen wir los, zunächst auf engsten Straßen durch dörfliche Hinterhofidylle, später entlang des Meeres und durch Kleinstädtchen bis Irgendwo, Bahçeli heißt das Kaff mit großem Friedhof in malerischer Umgebung. Abendbrot im Abendrot.
Wetterumbruch. Bereits in der Nacht trommelt Regen aufs Dach. Die Temperaturen stürzen in den Keller, niedrigster Tageswert 6,7° C. Gepaart mit Nieselregen und Wind kommen Assoziationen an Eifel, Hunsrück auf. Sowie die Dardanellen in den Blick kommen, die natürliche Wasserstraße, die das Mittelmeer letztlich mit dem Schwarzen Meer verbindet und Asien von Europa trennt, endet der Eindruck deutscher Mittelgebirgslandschaft. Seit 2022 verbindet die 1915-Çanakkale-Brücke, gemessen an ihrer Spannweite längste Hängebrücke der Welt, von Lapseki nach Gallipoli die Kontinente und somit den asiatischen mit dem europäischen Teil der Türkei.
In Şarköy am Marmarameer finden wir einen Platz am Ende der Strandpromenade und sogar leicht zweistellige Temperaturen. 1. Mai, Feiertag, viel Volk ist unterwegs, der große Wochenmarkt gut besucht. Eingehüllt in Winterkleidung schlendern und schauen wir, wärmen uns innerlich mit Döner und Baklava.
Zum Geburtstag findet sich ein nettes Café mit Meerblick und sündhaft leckerem Kuchen. Das Nazife – Restaurant bietet Abends neben Kaminfeuer aufmerksamen Service und gutes Essen. Und immer wieder trudeln Glückwünsche aus der Ferne ein, herzlich danke dafür!
Am Kirklareli Stausee verbringen wir die letzte Nacht in der Türkei. Der Spaziergang am See fällt kurz aus, zu stark bläst der Wind, lässt die ohnehin niedrigen Temperaturen auf gefühlt eisige Grade sinken. Im Wohnmobil vertilgen bzw. verstecken wir ein Großteil der Dinge, der die EU die Einreise verbietet: Schafskäse, Yoghurt, Fleisch, Sucuk, diese kräftig gewürzte Rohwurst aus Rind-, Kalb- und/oder Lammfleisch, Kartoffel …
Die letzten Kilometer durch die Berge sind schnell gefahren und früh stehen wir am kleinen Grenzübergang an der E-87 nach Bulgarien und eh wir uns versehen, sind wir ausgereist.

Insgesamt präsentierte sich die Türkei als angenehmes, einfach zu bereisendes  Reiseland, gerne wieder! Ach ja, es fällt ins Auge: Gen Westen steigt der Anteil insbesondere traditionell islamisch gekleideter Frauen enorm an.

In den zurückliegenden 149 Reisewochen boten uns fast 500 Plätze Heimat in Afrika und Asien, meist Traum, selten Alptraum. Nun liegt Europa, genauer die EU, vor uns. Egal aus welcher Richtung unsere Wiedereinreisen stattfanden, waren sie oft von schlechten Erfahrungen begleitet und so wenden wir uns mit gemischten Gefühlen dem Procedere zu. Will heißen: Ive wird erstmal kräftig geduscht. Welche Chemie tropft da von Dach bis Stollen auf uns runter? Na, die Fenster sind dicht und wir lassen es geschehen! Die Temperaturen steigen!

Jürgens Fotoseite

21.04. – 27.04.2026 Bei Sultaniye am Köyceğiz See befindet sich nicht nur die Quelle des Dalyan, sondern ebenso ein Thermalbad. Thermalbad? Damit machten wir selten gute Erfahrungen. Da uns die Gegend um den See jedoch sehr anspricht, geben wir dem Bad eine Chance, und bereuen es nicht. Der Campingplatz ist für Dickschiffe völlig ungeeignet und überteuert, so parken wir statt am See unweit am blütenreichen Wegesrand des kleinen Zubringers im Wald, ruhig und kostenfrei.
Wohlig warme
r Schlamm, heiße Mineralwasserbecken, den kühlen Pool, der in den See zu reichen scheint, speist eine frisch sprudelnde Bergquelle, zudem etwas Gastronomie, alles ausgesprochen preiswert obendrein, wunderbar. Ein Spaziergang am späten Nachmittag rundet das gelungene Wellnesserlebnis ab.
Bekanntermaßen bietet die Türkei viel Historisches. Lehrstunden in Geschichte und Religion zu den berühmten Orten und Personen zogen auf der Penne äußerst peripher vorbei, einiges holten wir bei den Reisen nach. Unsere Erfahrungen findet ihr z. B. hier:
Ephesos, Pamukkale 1989
Troja, Pergamon, 2016
Istanbul, Schwarzmeerküste, 2017
Diesmal besuchen wir weniger die Klassiker, sondern reisen eher abseits üblicher Pfade und beschäftigen uns mit der jüngeren Geschichte, wie der aufmerksame Leser wohl bereits bemerkte. In Çamlik befindet sich ein Bahnhof, besser gesagt das Dampflokmuseum auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände, das Superlative bietet: größtes in der Türkei, Teil der ehemaligen Hauptstrecke der ältesten türkischen Bahngesellschaft (Ottoman Railway Company), die Lokomotive Nr. 45.501, die 1957 mit dem Simplon-Orient-Express an einem der schlimmsten Eisenbahnunfälle der Türkei beteiligt war, der Sohn des ersten Weichenwärters des alten Bahnhofes ist Museumsbetreiber. Beim Besuch stolpert Jürgen über viel gute alte deutsche Wert- und Zulieferarbeit einstiger Vertreter von Rang und Namen. Berühmter und hochrangiger Fahrgast mit eigenem, heute frei zugänglichem, Salonwagen, war Mustafa Kemal Pascha  (1881 – 1938), der sich u. a. in Çamlik aufhielt. Als Begründer der modernen Türkei, der nach dem ersten Weltkrieg als erster Präsident (1923 – 1938) seinem Volk eine Fülle gravierender Reformen und Veränderungen zumutete, die letztlich in der nationalen Identität `Republik Türkei` und in einen westlich orientierten Lebensstil mündeten, erhielt er den Beinamen, der später zum offiziellen Familiennamen wurde, Atatürk, Vater der Türken. Durch ihn wurde das Ende des Osmanischen Reiches zur bewältigten Historie. Überall begegnen wir Atatürk in Form von Statuen, Büsten, Plakaten, Kunstwerken, Münzen, Papiergeld. Unterwegs zum modernen, säkularen Staat gab es auch Umwege, Rückschritte. Insbesondere bei unseren Besuchen in 2016/17 waren wir negativ überrascht von den Entwicklungen und dem Straßenbild, das sich bot. Zehn Jahre später scheinen seine Weltanschauungen im Leben der Menschen angekommen zu sein: Im Leben ist die Wissenschaft der wahre Führer und Die Souveränität gehört bedingungslos dem Volk! Europa, nachahmenswert!
Am Rande des beschaulichen Städtchens Urla liegt das Urlice Weingut in schöner Umgebung, das neben Weinen mit vollmundigen, satten Aromen auch ein gefälliges, leicht international geprägtes Angebot an Kulinarik bietet. Wir genießen. Unter anderem Rotwein aus Cabernet Sauvignon und Merlot mit hauchdünner, knuspriger Pizza, bella Italia müsste sich anstrengen.
Tags drauf füllen wir auch Ives Bauch. Auf ca. 1,30 EUR ist der Liter Diesel zwischenzeitlich wieder gesunken. Da erhält der treue Geselle obendrein noch eine Shampoo-Wäsche. Umso mehr ärgert es Jürgen, dass wir auf der Suche nach einem Stellplatz in Sindel, südlich von Pergamon, Schlammpfützen passieren. Doch dafür steht das Gefährt nun auf einer Wiese inmitten von duftender Kamille, Raps, Senf und anderen Blüten umgeben von sattem Grün. Gegenüber thront, hoch oben, Pergamon mit dem steilsten Theater der Welt auf seinem Hügel.

13.04. – 20.04.2026 Bereits seit Antalya befinden wir uns in der historischen Region Lykien, die westlich noch bis Fethiye reicht. Geschichtsträchtige Orte wie Patara, Myra, Ölüdeniz reihen sich aneinander, sind Etappen des 535 km langen Likya Yolu (Lykischer Fernwanderweg). 13 km nördlich von Patara befinden sich die Ruinen von Xanthos, dereinst bedeutendste Stadt der Region, mit eigener Kultur, Schrift und Sprache. Trotz häufiger Belagerungen und Eroberungen durch Perser, Griechen, Römer bewahrten sich die Einwohner stolz und selbstbewusst ihre Eigenständigkeit für mehr oder minder etwa 2000 Jahre. Im 7. Jhdt., geschwächt von Kämpfen gegen Eindringlinge des neupersischen Sassanidenreichs, fiel Xanthos durch arabische Annexion der Bedeutungslosigkeit anheim. Seit 1988 dürfen sich ihre Ruinen UNESCO Welterbestätte nennen. Was lernen wir aus der Geschichte? Dass wir nichts lernen! Kulturen kommen und gehen, mal mehr mal minder schnell: Macht, Machtmissbrauch, Ohnmacht. Was wird von unserer übrig bleiben, was dereinst bestaunt?
(Für Reisende: Der Eintritt in die sehenswerte antike Stätte beträgt drei EUR/Person und ist ausnahmslos bar in Landeswährung zu zahlen.)
Was schert uns die Erkenntnis zur Vergänglichkeit kultureller Vielfalt? Nix, bringt nur Frust! Wir verträumen lieber den Rest des Tages unweit in einem Olivenhain in der Sonne. Schlechtes Wetter tags drauf nutzen wir zur Weiterfahrt an den Strand von Karaot, Neuverlegung des Kraftstoffschlauches, ein wenig Hausputz. Nein, nicht nur Arbeit, auch entspannen, wandern, Füße im Sand, mal mit Sonne im Gesicht. Ein romantischer Heiratsantrag am Strand im Abendlicht. Aprilwetter: kalt, grau, Regen. Ein Einheimischer fährt seinen PKW im Sand fest. Zielsicher identifiziert er Ive & Co. als Helfer aus der Misere. Jürgen, Schaufel und Sandbleche kommen zum regen Regeneinsatz und so lernen wir Ozan und Tuba kennen. Als Dank für die Rettungsaktion bringen sie Abendessen an den Strand, dazu Bier, Rotwein und Einblicke in ihr Leben: Eine Gesellschaft im Aufbruch in die Moderne, Frauen, die im Alltagsbild sichtbar sind, eher selten versteckt hinter Stoff und Mann. Die Zwei legen auch die Finger in die Wunden, wie die galoppierende Inflation, verschärft durch den aktuellen Einbruch im Tourismus, jüngst verschärft durch den Irankrieg, die Belastung aufgrund der hohen Anzahl an Asylanten im Osten. Verständlicher Weise erwarten vor allem junge Leute für ihr Engagement staatliche Gegenleistung, um den Enthusiasmus, die Begeisterung für die Zukunft nicht zu verlieren.
Beim Abschied gibt uns Ozan seine Telefonnummer, für Notfälle in der Gegend. Hoffentlich brauchen wir sie nicht, denn er ist Notarzt, verspricht die geforderte Triage für uns günstig auszulegen. Seine Dienstzeit beträgt 24h an sieben Tagen im Monat.

50 km westwärts warten wunderschöne Fluss- und Deltalandschaft, das charmante Städtchen Dalyan und die Historie des Königreichs von Kaunos auf uns. Schlichtweg fehlt die Lust zur erneuten Beschäftigung mit kultureller Blüte und deren Welken. Ein Foto auf die Felsengräber vom gegenüberliegenden Flussufer, ansonsten durchstreifen wir die bezaubernde Flusslandschaft, die Deltaregion des Dalyan, lassen uns vom betörender Aroma der Zitrusblüte verzaubern, genießen im Hier und Heute!

05.04. 12.04.2026 Spuren des Hl. Nikolaus sind in der Türkei sichtbarer als die Ostergeschichte. Der historische Nikolaus, geboren im 3. Jhdt. in Patara, verstarb am 06. Dezember im 4. Jhdt. in Myra, dem heutigen Demre, damals griechisch sprachiger Teil des Römischen Reiches. Myra war Bischofssitz, auch Nikolaus wirkte dort als solcher u. a. während der Christenverfolgung durch Kaiser Diocletian (284-305). Zahlreiche Wunder, gute Taten, Spenden und Schenkungen werden ihm zugesprochen, auch deswegen ranken sich viele Legenden um seine Person, die weltweite Verehrung erfährt. Den Russen ist er Nationalheiliger! Vor der Eroberung Myras durch Seldschuken in 1087 entwendeten italienische Kaufleute Primärreliquien (d. h. insbesondere Knochen) aus der Grabeskirche und schafften sie nach Bari, angeblich zum Schutz vor Zerstörung. Der ckgabeforderung seitens der türkischen Nikolaus-Stiftung kam man bisher nicht nach. Erzählen neuere Ausgrabungen evtl. eine andere Geschichte? Wurde jüngst der unbeschädigte Sarkophag des Heiligen in einem tiefer gelegenen Teil der Grabeskirche gefunden? Dann ruht der unversehrte Leichnam des St. Nikolaus weiterhin in Myra in Frieden. Der Besuch der Grabeskirche, deren erster Bau auf das 6. Jhdt. zurückgeht, bringt leider keine aktuellen Informationen. Überhaupt sind Erläuterungen mangelhaft, Teile des Bauwerks nebst umliegender Areale unzugänglich, der Eintritt mit 17 EUR/Person für Nichttürken sehr/zu hoch. Das Gemäuer aus drei Bau- bzw. Restaurationsphasen in verschiedenen Jahrhunderten erfährt nicht zuletzt Dank russischer Gelder beste Restauration. Die Farben der Wand- und Deckenmalereien sowie vereinzelte Fußbodenmosaike beeindrucken. Doch ein schaler Beigeschmack bleibt.
Entlang der landwirtschaftlich genutzten Ebene des Demre erreichen wir das antike Myra. Hoch oben über den in die Felsen eingearbeiteten Grabkammern, wie Höhlenwohnungen anmutend, thronen die kargen Reste der Akropolis. Bestens erhalten ist hingegen das am Fuße liegende große Theater. Wir verzichten auf nähere Betrachtungen, denn erneut wird mehr als vierfacher Eintritt von Nichteinheimischen verlangt und wir bestaunten bereits zahlreiche Höhlenwohnungen und -gräber, Akropolen sowie Amphitheater. Uns bereichert der Bummel durch die blühende Landschaft, in der Maulbeeren, Nispera und Zitrusfrüchte reifen.
Rund 90 km entfernt von Myra/Demre liegt das antike Patara inmitten weitläufiger Dünenlandschaft, eine Besonderheit der meist felsigen türkischen Küste. Das heutige Örtchen, Gelemiş genannt und ca. zwei km landeinwärts gelegen, wirkt auf den ersten Blick verschlafen, authentisch, doch schnell machen die Preise klar: hier blüht der Tourismus. Noch ist keine Saison und alles wirkt verschlafen, authentisch …
Anders als zuvor treffen wir hier auf Reisende, oftmals junge Leute per pedes mit Rucksack, aber auch allerlei motorisiertes Volk. Unter ihnen sind z. B. das französische Paar aus Albertville, immer wieder gerne und länger unterwegs. Chapeau, die beiden sind am Ende ihres siebten Jahrzehntes angekommen.
Drei Anläufe braucht es, eh wir vom Ort durch die Olivenhaine und die Sanddünen das Meer erreichen. Immer wieder zwingen dichter Bewuchs und Wasserlöcher zu Umkehr und Umwegen. Die Landschaft entschädigt für die Mühen. Bedauerlicherweise sind wir für die Schildkröten, die an den einsamen Strand zur Eiablage kommen, zu früh im Jahr. 

07.04.26 Ein paar Fotos zum Abschied, gute Heimreise!

28.03. – 04.04.2026 Vom Wohnsitz am Manavgat erreichen wir Side mit seinen Sehenswürdigkeiten per Dolmuş, praktisch, preiswert. Es ist voll, so die Übersetzung, denn einst fuhr ein solcher Sammelbus erst los, wenn es genügend Fahrgäste gab, feste Haltestellen waren selten, man winkte am Straßenrand bzw. rief zwecks Stopp, Geld wurde meist über zahlreiche Hände an den Fahrer gereicht. Unsere erste Dolmuşfahrt 1989 erlebten wir in einem kleinen, übervollen Transit. Neben Menschen fuhr Kleinvieh mit, Frauen standen, für die Herren der Schöpfung fand sich oft ein Sitzplatz. Heutzutage ist wenig davon übrig.
Side ist ein touristischer Ort mit Stränden, Restaurants, Souvenirläden, und zwischendrin liegt verstreut allerhand Antikes. Die Mischung aus geschmackvollem, niedrigem Neubau mit Erhalt der Geschichte, teils gewähren Glasböden und offene Keller Einblicke, sowie historischen Arealen, scheint zu gelingen. Side steht für Kulturen, die kommen und gehen: Griechen (Gründung ca. 7. Jhdt. v. Chr., erneut 333 v. Chr.), Perser (6. Jhdt. v. Chr.), Römer (ab 1. Jhdt. v. Chr.), Byzantiner (4.-6. Jhdt. n. Chr.,), Seldschuken bzw. Osmanen (10. – 13. Jhdt.). Zeitweise war die Stadt in ihrer wechselvollen Geschichte bedeutend, prägte eigene Münzen, die häufig einen Granatapfel, anatolisch = side, als eines der Markenzeichen trugen, war zeitweise Schwerpunkt des Piratenunwesens. Unter byzantinischer Regentschaft beherbergte sie einen Bischofssitz, wo christlicher Glaube, römisches Staatsrecht und griechische Kultur verschmolzen. Mit den Überfällen seitens sunnitisch islamischer Turkvölker fällt auch die Zeit schwerer Zerstörungen durch Erdbeben gleich. Erst zu Beginn des 20. Jhdts. begann die Neubesiedlung, später folgten die Ausgrabungen. Die bedeutendsten Ruinen sind der römischen Epoche zuzuordnenWir schlendern und genießen.

Weiter gehts, auch mit dem nasskalten Aprilwetter. In Erwartung dessen sahen wir den Türkeiaufenthalt erst für Mai vor, Politik machte mal wieder Reisepläne zunichte. Doch auch diese Medaille hat zwei Seiten, denn so kommen wir in den Genuss von Besuch. Simon verbringt mit Familie die Osterferien in Kadriye an der türkischen Riviera und wir erfreuen uns an gemeinsamen Stunden. Beim Besuch des Freizeitparks ´Land of Legends´ kommen Groß und Klein auf ihre Kosten und es lacht sogar die Sonne.
Karfreitag erkunden Jürgen und ich den türkischen Basar nebst Altstadt. Billigläden reihen sich aneinander, Flair ist rar. Beim Einkauf im Supermarkt suchen wir vergebens Osterangebote, Reste vom Weihnachtsfest gäbe es noch.
Ostersamstag, ein grauer Regentag,
die Mischung mit Saharastaub macht es nicht besser!
Hayirli Paskalya heißt es in der muslimisch geprägten Türkei und vereinzelt gibt es sogar Osterbräuche.
Islam und Judentum sind ausnahmslos monotheistisch, Gott ist nur Eins, die christliche Dreifaltigkeit wird nicht anerkannt. Für Muslime ist Jesus ein Prophet, ein Gesandter. Juden sehen in ihm einen Lehrer, Rabbi. Folglich wird Jesu Auferstehung zu Ostern nur von Christen begangen, und dies zu verschiedenen Zeiten, denn katholisch/evangelische Kirchen nutzen den Gregorianischen Kalender, orthodoxe den älteren Julianischen. Das jüdische Pessach gedenkt der Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Sklaverei. Muslime übernehmen ohne jedwede religiöse Hintergründe und Feiertage einige ihnen gefällige Bräuche: Die Familie trifft sich, Karfreitag kommt oft Fisch mit grünen Linsen auf den Tisch, Sonntag ein Osterhefezopf mit eingebackener Glücksmünze, und sogar Eierschlagen ist hier und da Usus.
Im ´Garten der Toleranz´ in Kadriye stehen Synagoge, Kirche und Moschee nebeneinander und in den jeweiligen Gotteshäusern liegen (heilige) Schriften aus. Besucher? Wir haben den Garten für uns alleine. Ist Toleranz aktuell ein zu sperriges Kapitel in der Geschichte der Menschheit? Ein Aushang verspricht eine Ostermesse, ich erkundige mich telefonisch danach. Abgeschafft! Der Pfarrgemeinderat hat sich gegen die Zeremonie entschieden und der Pfarrer verweist auf 30 km entfernt stattfindende Gottesdienste in Antalya. Frohe Ostern!

21.03. – 27.03.2026 Aufgrund von Fragen, die uns erreichen, ein Paar Informationen: Wenige christliche Syrer erbaten in D Asyl, mehr als 90% waren/sind sunnitische Muslime.
2010 lebten rd. 21. Mio. Menschen in Syrien, kaum 10% Christen. Mit Kriegsausbruch floh fast ein Viertel der Einwohner. Ca. 3,9 Mio. beherbergte die Türkei zu Hochzeiten, war somit weltweit stärkstes Aufnahmeland, heute leben noch rd. 3,2 Mio. im Staat, ca. 500tausend gingen unmittelbar nach dem Sturz Assads zurück in die Heimat.
2015 begann die Türkei mit dem Mauerbau. Kämpfer der PKK und des IS sollten gestoppt, sowie die illegale Einreise von Flüchtlingen verhindert werden. Als wir 2016 die Türkei Richtung Iran durchquerten, sahen wir zahlreiche Schutzwälle, mobile Absperrungen, viel Militär.
Hauptaufnahmeland der EU war/ist D mit ca. 713T, Stand Ende 2024. Bis August 2025 verließen rund 4T Syrienstaatler D.
(Quellen: proAsyl, Deutschlandfunk, destatis , https://dgap.org/de)

Und zu uns: Wochen- bis monatelange Alkoholabstinenz machte uns nicht schöner, gesünder fühlen wir uns auch nicht. Im Gegenteil, in den ersten trockenen Wochen stieg Jürgens Blutdruck signifikant. Alkoholgenuss erscheint wie Medizin im Vergleich zu den Hiobsbotschaften, für die sog. Volksvertreter laufend sorgen.

In Mersin ist die Regenpause von kurzer Dauer, westwärts begleitet uns erneut das Nass. Die Küste verfügt über landschaftlich reizvolle Abschnitte, zeigt immer wieder Antikes zumeist aus dem oströmischen Reich. Auch Raum fürs Wohnmobil böte sich. Angesichts des Wetters steht uns nicht der Sinn nach Besichtigung.
In Bozyazi verbringen wir notgedrungen das Wochenende, denn noch gelang es uns nicht, einen Zugang zum türkischen Mautsystem zu erwerben, den wir spätestens für die Passage von Kleinasien nach Europa benötigen. Sind wir bereits ´schwarz´ gefahren? Meldet man sich jedoch innerhalb einer Woche, wird das nicht bestraft. Das HGS-System (Hızlı Geçiş Sistemi) bucht an Hand des registrierten Nummernschildes bzw. von einem RFID-Sticker vom zuvor aufgeladenen KFZ-Konto entfernungsabhängig Gebühren für Autobahnen, Brücken und Tunnel. Die Registrierung erfolgt i. d. R. bei der Post/PTT, deren Zweigstellen sind für Ive oft ungünstig gelegen, insgesamt selten und haben noch längere Schließungszeiten als in D, wie wochenends und feiertags, und Freitag war halt Zuckerfest! So warten wir, bis Montag die Post im Städtchen öffnet und wir Ive anmelden und Geld tauschen.
Am Parkplatz der kleinen, netten Strandpromenade liegt ein Pub, die Crew grillt frischen Meeresfisch, garniert mit ein wenig Salat und noch weniger Kartoffelspalten, bringt alles nett angerichtet durch Regenfluten an den LKW, incl. Tee zum Abschluss. Das Resto mit kleinem Holzfeuer ist zu ungemütlich und kalt, Ive hingegen verbreitet kuschelige Wärme und die Staukästen bergen süffigen Roten! Anderntags hat der Wettergott ein Einsehen, beschert erneut eine Regenpause, die wir für Spaziergänge durch Ort und Hinterland nutzen.
Nach Ives Registrierung gilt es, die nächste Herausforderung zu meistern: Wäsche waschen und trocknen, was uns bei Anamur auf dem Dragon Motel Camp gelingt. Nicht preiswert sind Stellplatz und Maschinenbenutzung. Der Platz, am Fuße der Berge am Meer neben dem imposanten Marmure Castle, ist jedoch idyllisch gelegen und die Gastgeber sind freundlich und hilfsbereit. Da die Campingduschen nur warm sind, kann Jürgen nach dem Abschmieren von Ive in Regen und Kälte heiß in einer der Holzhütten duschen. Zufällig ist der in Deutschland lebende Sohn der älteren Herrschaften vor Ort und mit Selim lässt sich hervorragend alles regeln, plaudern und politisieren. Auf das miserable Wetter hat auch er keinen Einfluss.
Auch während der weiteren Fahrt auf der D400 ist es grau und kalt. Wie auf einer Raupenbahn geht es zwischen Meer und Taurusgebirge auf und ab. In Alanya findet sich kein Platz für Ive, weite Abschnitte und zahlreiche Parkplätze sind wegen Bauarbeiten gesperrt. Außerhalb liegt an der D400 der Ulas Hulk Platj und am kleinen Laden mit Kneipe finden wir freundlich Unterschlupf. Hakan bietet Getränke auf der Terrasse, die Abendsonne lockt nach draußen und es ergibt sich manches Gespräch.
Die Türkei ist kein billiges Reiseland, doch die Busfahrt in die ca. sieben km entfernte City kostet uns beide hin und rück nur 4,2 EUR und die Haltestelle liegt kaum 500 m entfernt. So schlendern wir bei strahlendem Sonnenschein durch Alanya, die alte Festungsanlage hinauf, die auf einem steilen Felsvorsprung hoch über dem Meer thront, durch die Altstadt einer Region, die bereits viele 1000 Jahre vor Christus bewohnt war, entlang Marina und belebter Promenade, wo uns verschiedene Sprachen und diverse Ethnien begegnen. Zahlreiche Ausländer leben in Alanya, der einzigen Stadt in der Türkei mit einem Ausländerbeirat aus freiwilligen Mitgliedern verschiedener Nationen. Aufgrund der großeZahl deutscher Aussiedler nennen viele Türken Alanya auch Almanya. Doch Multikulti hat auch Schattenseiten und die Regierung reagiert. Innenminister Süleyman Soylu verkündete 2022 den Zuzugsstopp: Um die Ballung von Ausländern in bestimmten Gegenden zu verhindern, haben wir beschlossen, den Ausländeranteil in jedem Stadtviertel auf 20 Prozent zu begrenzen. Landesweit betrifft das derzeit 1.200 Stadtviertel. In diesen Vierteln wird künftig keine Aufenthaltserlaubnis mehr für Ausländer erteilt – weder für Flüchtlinge noch für andere Ausländer. Und so klingt der Mann von der Straße bei einer Umfrage des Lokalsenders Dim-TV: Wir werden im eigenen Land zu Fremden, zu Bürgern zweiter Klasse. Ja, wir sind ein großzügiges und gastfreundliches Land, aber wir müssen auch mal an unsere eigenen Leute denken. Unsere arbeitende Bevölkerung kann ihre eigenen Kinder kaum ernähren.
Das hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit oder mangelnder Gastfreundschaft zu tun, sondern mit Realitätssinn und Fürsorge für die Menschen in der Nation.
Wir senken den Ausländeranteil und verlegen das mobile Heim nach Manavgat an den gleichnamigen Fluss. Die Stadt erscheint nett, und wie in Alanya warten auch hier zahlreiche Boote auf Ausflügler.

16.03. – 20.03.2026 Am Grenzübergang nördlich von Ibrahim Khalil dauert die Einreise entgegen der Erfahrungen anderer Reisender für uns nur 2,5 Stunden, das Gros der Zeit geht fürs Anstehen drauf. Willkommen in der Türkei – auf deutsch, Pässe stempeln, Blick in die Wohnkabine und woher, wohin? Gute Reise!
Wir verwerfen den Plan, in die Berge Richtung Van See zu fahren. Es bleibt kalt, nass und Nachtfröste sind grad nicht unser Ding. Entlang der syrischen Grenze zügig westwärts, Ziel Mittelmeer mit Hoffnung auf Sonne.
Wir hören die Steine von den Herzen derer daheim und unterwegs bis in die Türkei fallen. So ganz atmen wir noch nicht auf, hörten auf der arabischen Halbinsel oftmals Syria, very bad people. Seit mehr als zehn Jahren hat die türkische Regierung die Grenze zum Nachbarn immer wieder geschlossen, eine drei Meter hohe und etwa 600 Kilometer lange Grenzbefestigung errichtet, an der wir entlang fahren, wenn nicht gerade Khabur und Tigris die Grenze bilden. Illegale, kaum kontrollierbare Grenzübertritte, Versuche des Eindringens islamistischer Radikaler und kurdischer Milizen seien Grundlage der Entscheidung.
Über Vertreibung, Verfolgung, Ermordung von Christen in Syrien, der Wiege christlicher Kultur, berichten aktuell verschiedene Medien (Tagesschau,  ORF) Bis zur Islamisierung im 7. Jahrhundert war Syrien mehrheitlich christlich. Zu Beginn des Krieges 2011 waren noch etwa 10 % der Bevölkerung, ca. 1,5 bis 1,8 Millionen, christlichen Glaubens. Aktuelle Schätzungen gehen von verbleibenden 250.000 bis 500.000 Christen im Land aus. Doch die Situation als Krieg Muslime gegen Christen zu reduzieren greift zu kurz. Die aus Arabien kommende sunnitisch geprägte Islamisierung als einzig wahre Religion brachte die erste Welle der Intoleranz in die christliche Region. Vor und während des Assadregimes waren es radikal islamistische Strömungen durch IS, Moslembruderschaften u. a., die in verschiedenen Regionen die Regentschaft inne hatten, Tot und Vertreibung von Christen aber auch von schiitischen Muslimen brachten. Einflussnahme der westlichen Welt, insbesondere USA, auf die Region, bzw. auch deren Mangel daran, vor allem seitens D, verschärften die Situation der Christen.
Das Thema ist komplex, keinesfalls schwarz-weiß, und wahrhaft religiöse Toleranz suchten wir auf der Arabischen Halbinsel bis auf wenige Ausnahmen oft vergebens. Was wir erlebten war der Kampf gegen o. g. radikale Strömungen, das Kopfschütteln darüber, welche Länder Radikalen Aufenthalt bieten. So streichen die UAE lt. verschiedener Medienberichte wie Times, Financial Times aktuell die Stipendien für ihre Studenten an britischen Universitäten aufgrund der Gefahr der Radikalisierung seitens Extremisten, wie der in den UAE verbotenen Moslembruderschaft. Das Emirat sieht seine Investitionen in einen modernen, toleranten Islam gefährdet. Weitere EU-Staaten sind seitens UAE entsprechend unter Beobachtung, darunter vor allem Deutschland!

Eine Nacht zwischen Truckern an der E-90, eine im Gartenland bei einer Werkstatt an der D 400, dann erreichen wir die Mittelmeerregion. Die Temperaturen steigen über 20° C, Wiesenblumen blühen, Felder stehen im üppigen Grün. In Narlik erspähen wir einen Wiesenplatz zwischen Fußballfeld und Friedhof. Die Sonne scheint, ein Feierabendbier. Ali kommt, begrüßt uns, heißt uns herzlich willkommen, bietet WC und Wasser an, brauchen wir sonst noch was? Er spricht etwas englisch, seine Freude über unseren Besuch wirkt echt!
Der nächste Tag beschert Grau und Regen, weiter! Bei Mersin lockt uns die Sonne vorübergehend zum Verbleiben. Die Menschen wohnen in gigantischen Bienenwaben. Dafür liegt vor ihrer Haustür eine kilometerlange üppig ausgestattete Strandpromenade. Kleine Cafés, Restaurants, Grill -, Sport- und Spielplätze reihen sich aneinander. Ergänzt wird das Angebot durch separate Spuren für Spaziergänger, Radler, Skater, Jogger.

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5 Kommentare zu „2023 Start->GoSouth 2.0 Türkei/Europa

  1. Grüße aus den Marken!
    Wieder ein so bildender Bericht über meine so geschätzte Geschichte der Türkei! Ich war damals so beeindruckt, als ich dieses Land hinter der modernen Türkei entdeckte. Schöne Bilder! Heiratsantrag?? Zigarillo steht dir! Jürgen mal wieder geölt. Steht ihm auch!
    Genießt weiter!
    Herzlichst, Christiane + Rest

    Marion: 😉

  2. Ihr Lieben,
    Wieder ein schöner Bericht mit ebensolchen Bildern!Wir waren in Side mit Gülşens großer Familie vor 12 Jahren… Die sind wir nun älter. Die letzte große Reise fiel der Politik zum Opfer und wir befinden uns wohl auf der letzten Minnareise in Italien. Alles unter Euro 4 ist hier fast überall unerwünscht. Italien ist fast nur noch Umweltzone. Das dichteste Land in der ganzen EU. Dann geht’s nun halt woanders hin. Wir genießen unseren Affogato an der Piazza Ducalle in Vigevano bei Milano Die Strafe kommt sowieso!
    Liebe Grüße, bleibt heiter!
    Christiane und Alex

    1. Ja, Regelwut und Bürokratie haben in Europa Heimat gefunden. Da lobe ich mir im Nachhinein den Visa-Dschungel Westafrikas, zudem meist preiswerter. Schau mal bei uns unter Reiseregularien nach … habe ich gestern eingestellt, vielleicht ist ja ein Tipp dabei.
      Bleibt heiter, kommt ohne Strafe weiter …

  3. Hallo ihr Lieben, schön zu lesen, dass ihr wieder auf der ruhigeren Seite reist. Passt auf euch gut auf. Liebe Grüße aus dem Rheinland

    DANKE DIR 🙂

  4. Wie schön, dass ihr jetzt den größten Krisenherd geschafft habt. Jetzt braucht ihr nur noch gutes Wetter, gutes Essen und bitte keine Krankheiten mehr.
    Ganz liebe Grüße aus Bielefeld

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