2019_GoSouth_West_Africa

 


Reiseroute durch Westafrika

Einige kurze Filme von unserer Reise;  Update 03.07.20 (klick hier):

Westafrika: Senegal >

Senegal
12.09. – 20.09.2020 Ein Reiseblog ist kein Politblog! Richtig! Oder nicht? Die World Tourism OrganisationUNWTO … Forum für Tourismuspolitik … Schnittstelle für intergovermentale Kommunikation, verfolgt das Ziel der Entwicklung eines verantwortlichen, nachhaltigen und universell zugänglichen Tourismus, um zu ökonomischer Entwicklung, internationaler Verständigung, Frieden, Wohlstand und der Einhaltung der Menschenrechte beizutragen, so Wikipedia zur Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Madrid https://de.wikipedia.org/wiki/Weltorganisation_für_Tourismus Schlaglichter: Tourismus in Entwicklungsländern, Ethik im Tourismus, Armutsbekämpfung durch Tourismus.
Weltweit gehört das Tourismusgeschäft zu den größten Wirtschaftszweigen. 2018 besuchten … 1,410 Mrd. Personen ein anderes Land (Anm.: Grenzübertritt von Touristen wie Geschäftsleuten, mindestens eine Übernachtung, keine Grenzgänger) … meistbesuchte(s) Land war Frankreich mit über 89,4 Mio. Besuchern … Deutschland lag auf Platz 8, Senegal auf 109 von 206 Staaten. Allein die weltweiten Tourismuseinnahmen betrugen knapp 1.500 Mrd. US$ https://de.statista.com/themen/702/tourismus-weltweit/. Inlandstourismus, Zulieferer- bzw. Begleitindustrie außer Betracht! Zum Vergleich: Der Etat des Bundeshaushalts im Bezugsjahr betrug rund 340 Mrd. EUR, also etwa 25% https://de.statista.com/infografik/14562/bundeshaushalt-deutschland/ Und so ist jede Reise auch ein Politikum. Immer! Mehr oder weniger.
Bei Interesse zum Themenkomplex ´Reisen, Corona, Armut´ finden sich aufschlussreiche Beiträge seitens UNWTO https://www.unwto.org/covid-19-inclusive-response-vulnerable-groups sowie UNICEF https://www.unicef.org/press-releases/150-million-additional-children-plunged-poverty-due-covid-19-unicef-save-children
Wir tauschen uns aus mit Jürgens ruandischen Patenkindern. Sie können weiterhin nicht zur Schule/HS gehen. Patrick ist zumindest ein unentgeltliches Praktikum möglich. Devine weilt zu Hause. Die Tagelöhnerfamilie lebt von der Hand in den Mund. Derweil auch von Devines Schulgeld! So war die Unterstützung nicht gedacht. Chancen durch Bildung galt als Grundidee. Überlebenschance wurde daraus. Ein Einzelfall? Armut ist pandemisch!
I
n Guéréo wehrt sich Jürgen beim Wasserkauf des Korruptionsversuchs durch den Vertreter der öffentlichen Stelle. Statt 61ct./100L soll er als Toubab 25 €/100L zahlen! Gern gibt er mehr, kann es ja auch. Jedoch mit Augenmaß. Nach langer, teils aggressiver Diskussion schickt man ihn fort. Ohne zu zahlen. Auch nicht gut. Wir werden dem Dorfchef, der Schule oder dem Poste de Santé eine Spende zukommen lassen. Ansonsten vergeht die Zeit mit Alltäglichem. Wir verharren in Ruhestellung. Ich/M komme mehr und mehr physisch wie psychisch an meine Grenzen. Die Einwohner um uns herum sind werktätig. Bedauernswert! Treiben sogar abends bzw. am Wochenende Sport. Meist Männer, seltener Frauen. Bewundernswert! Spät nachmittags, wenn das Wetter erträglicher wird, gehen wir spazieren. Richtung Dorf, kleine Einkäufe erledigen oder Richtung Delta. Dann gibt´s bei Ibra im Resto ein Bier. Und am Wochenende delikate Meeresfrüchte.

04.09. – 11.09.2020 Ölwechsel heißt Stellplatzwechsel! Gut! Denn Regen ergießt sich über die Region. Wie aus Kübeln! Wiesen werden zu Seen, Straßen zu Flüssen, schlammig braune Fracht verteilend. Löcher im Teer, fehlende Kanaldeckel, kaum mehr auszumachen. Für Ive kein großes Problem. Böse Fallen für Andere. Aber Motorisierte werden eh schnell ausgebremst. Saufen buchstäblich ab! Ein bizarres Spiel bietet sich uns aus sicherer Höhe. Nicht mal im Supermarkt ist es trocken!
Der avisierte Stellplatz, unerreichbar. Land unter, Zufahrt weg.
Die Flut spült uns ins Guesthouse Bout d´Brousse in La Somone, ihr erinnert euch? Zufällig beenden Pierre und Christine hier einen Kurzurlaub. Spiel, Spaß, Schwatzen. Drei befreundete senegalesische Paare, ebenfalls Hausgäste, kochen traditionell – die Frauen, natürlich! Bitten zum gemeinsamen Essen. Männer und Frauen getrennt. Ganz nach BrauchDie Senegalesen haben noch Freunde eingeladen. So darf/muss Jürgen wegen des Ungleichgewichts der Geschlechter auf die Frauendecke. Gegessen wird aus der Bol, oft mit den Händen. Verdrängen sie den beliebten Schlachtruf der Kinder Toubab Corona? Vertrauen sie auf die Gesundheit der Weißen, deFremden? Ein wohltuender Sonntag.
Der Wetterkampf tobt weiter. Warmer Äquatorialstrom, in der Regenzeit (Juni – Oktober/November) vorherrschend, und kalter Kanarenstrom, die Trockenzeit (Dezember – April) dominierend, prallen aufeinander. Der warme Strom der Regenzeit beschert Wassertemperaturen an die 30°C. Der Kaltstrom drückt sie auf unter 20°C. Macht die senegalesische Küste zur Kaltwasserküste.
Im Kampf zwischen Fronten zu geraten ist nie ratsam. Wettertechnisch ist es uns bislang meist gelungen, dies zu vermeiden. Dem Dauerregen der Casamance entkamen wir. Lediglich drei heftigste Gewitter donnerten bisher über uns hinweg. Rar die Nächte, in denen wir, wie Braten in der Röhre, im eigenen Saft schmoren. Häufig sind jedoch schwül heiße Tage. Tage, an denen ich/M mich der verhassten Maske erfreue, Schweißtropfen hindernd, vom Kinn auf Rechner, Teller oder bestenfalls ins Nirgendwo zu fallen. Schwitzen. Ohne jedwede Bewegung. Eintönigkeit, Nichtstun, stundenlang. Winnie Puuhs Weisheit Nichtstun führt oft zum allerbesten Irgendwas! hat noch nicht zur inneren Reife geführt. Eher lassen uns die Ströme von Regen und Schweiß altern. Entziehen Lebensenergie. Hinterlassen üble Gerüche, zähe Tristesse. Spülen Träume des Lebensabends hinweg. Dunkle Stunden, wenn es uns beide erwischt. In denen kein Einäugiger den Blinden zu führen vermag. Bald sieben Monate, festgehalten im Senegal. Und kein Ende in Sicht, fürchtet Die Firma, Kölner Rapper, https://www.songtexte.com/songtext/die-firma/kein-ende-in-sicht-23c6f0bf.html bereits 2002. Die siebte Woche in Folge sinkt in Afrika die ohnehin niedrige Zahl an Neuinfektionen https://afrika.info/corona/
Hinaus aus den Mauern der Gastlichkeit. Hinein in die Betrachtung des senegalesischen Alltags. Etwas Straßenbau und souveräne Fahrtechnik bringen uns in den Windkanal von Guéréo. Zwischen Lagune und Meer. Einheimische freuen sich, uns wieder zu sehen. Wir spüren aber auch ihre Resignation, Müdigkeit, Angst. In Mali ist erneut Krieg. Sagen sie.
Der Stellplatz im Windkanal bietet gut erträgliches Klima. Nur 30°C im WoMo! Ideal für Hausputz, Schabenjagd die Xte. Kleiderschränke bzw. -kisten sind an der Reihe. Prompt erhalte ich/M eine Lehrstunde Biologie für Anfänger: Leben nimmt Reißaus, wo es zu ungemütlich wird. Siedelt um! Erschließt neue Lebensräume. Hätte ich wissen müssen. Hirn funktioniert bei hohen Temperaturen halt doch nicht optimal. Haha, von wegen volles Schädlingsbekämpfungsprogramm nur bei Sichtbefall. Aber: Es werden weniger. Und: Wir sichten zunehmend Leichen!
Abends schmeckt das gut und lange (Danke für den Tipp, Arnd) gekühlte Gecko-Bier wunderbar. Dazu grillt Jürgen Herbstliches: Kartoffel, Zwiebel, Äpfel und weiße Blutwurst mit Senf (letztere nicht gegrillt)Kühlschrank und Grill sind übrigens schabenfrei!

Senegal

02.08 bis 11.09.20

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Senegal

01.07 bis 01.08.20

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Senegal

27.02 bis 30.06.20

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25 Gedanken zu „2019_GoSouth_West_Africa

  1. Hallo ihr Lieben,
    ganz schön was los bei euch.
    Leider sehr viel , worauf man gerne verzichten könnte.
    Wird es denn gar nicht besser? Oft beneide ich euch.
    Wünsche mich dann an die schönen Orte die ihr besucht und durch dessen Bilder wir daran teilhaben dürfen. Diesmal bin ich aber wirklich froh, in meinem gemütlichen Bettchen zu liegen.
    Weit entfernt von Schaben und Korruption.
    Leider gehören wohl auch diese Erfahrungen zum Reisen dazu. Bestimmt könnte man darauf gut verzichten.
    Ich hoffe die Fahnen stehen für euch bald wieder etwas besser.

    Hier bei uns ist gerade sehr viel Los.
    Alles ist in Abbruch und Aufbruch.
    Mehr dazu, wenn mir nicht gerade die Augen zufallen.

    Wir denken an euch, liebe Grüße und eine dicke Umarmung…

    Rainer & Karola

    1. Meine Liebe(n),
      lieben Dank für die Anteilnahme an unserem Schicksal. Ja, es ist viel los. Aber ich denke vor allem auch bei euch. So langsam Endspurt? Hatte mal auf den Blog geschaut, ob sich was tut!? Auch kurz geschrieben… Aber ganz soweit ist es wohl noch nicht. Versuchen mal mit euch zu telefonieren.
      Herzliche Grüße, majuemin

  2. Ihr doch auch Beneidenswerten! Das möchte ich auch wieder erleben, eine solche Wildtiersafari! Die Eland Darby Antilope zu sehen beeindruckt mich sehr. Die BDarbot auf einem Haufen werden völlig überbewertet. 3 tuns auch! So schön wieder, die Bilder! Jetzt kann ich mir den gefluteten Ive ein wenig vorstellen… Geniesst einfach weiter! Und bis bald! LG Christiane und Alex

    1. Meine Liebe,
      Recht hast du, es gibt sie, die besonderen Momente und an der Stelle verkneife ich mir bewusst ein „ja aber“. Will mich mit dir und deinem Kommentar nochmal an das Kribbeln und Staunen erinnern, das mich beim Anblick der wunderbaren Lebewesen ergriff. Lass uns beim Wiedersehen mal gemeinsam darüber nachdenken ob wir tatsächlich die Krone der Schöpfung sind?
      Liebe Grüße an euch beide/drei

  3. Hi Marion and Jürgen ..That Prefet Adam the musician you met at Toubab Dialaw…I did visit your site and I see you are very passionated of traveling to distante countries…All my congratulations for this beautiful adventure and hope you are enjoying your stay here in Senegal….I will send you some of my music and Live performances as soon as I get your Email address.
    Thanks all the best.
    Prefet Adam

    1. Hi Adama, it was a pleasure to meet you on the hills of Toubab Dialaw somewhere in the middle of nowhere, a musician who has been playing/singing in Cologne, Frankfurt and so on. Followed you on youtube – impressive!
      And yes, we love traveling. Senegal is great, people are wonderful, but after six month we´d prefer to see some other countries, that’s what overlanders love to do.
      Jürgen sent you an E-Mail, so we keep in touch! See you next year in Germany?
      All the best, Marion

      1. Hallo, ihr drei! Nach Norden – endlich! 3000 km im Senegal… äußerst ausführliche Erfahrungen und Touba ist nur eine der wenigen negativen davon. Wie du empfinde ich diese als bedrohlich. Was lässt sich dagegen tun?? Wenn Aufklärung fehlt, verhindert wird.. Die leuchtenden Farben, die in Afrika so oft anzutreffen sind, liebe ich! Wie in Indien. So heiter! Dass ihr Regen und Dauerfeuchtigkeit so stoisch ertragen habt! Ob ich das gekonnt hätte?? Die Bilder sind wieder klasse. Ich freu mich, euch bald (?) zusehen!
        Herzlichst
        Christiane

        1. Meine Liebe(n),
          nach Norden? Zunächst dem Regen und dem leeren Weinkeller geschuldet. Die Grenzen bleiben zu. Man will in Afrika die Seuche der Industrienationen ja nicht auch noch haben 😉 Die Tristesse von Touba, die Angst – das erste Mal auf Reisen. Was dagegen tun? Schwierig zu beantworten. In D die eigene Kultur wertschätzen, endlich aufhören mit falscher Liberalität! Anerkennen, dass es Rassen gibt! Mit ihren Unterscheiden – das ist gut so!
          Stoisch ertragene Regenzeit mit ihrer Feuchtigkeit? Was wäre die Alternative gewesen? Flucht nach Norden 😉 Ich denke immerzu an dich! Das ist die neue Normalität! Will sie nicht akzeptieren, aber was tun? Heulend in der Ecke sitzen? Ändert nichts.
          Ja, wir vermissen die Sozialkontakte, sehr sogar! Aber auf ein baldiges Wiedersehen? Ich denke eher nein. Grenzen sind zu, s.o.
          Liebe Grüße, wir drücken euch! Ganz ohne Masken!!!

  4. Hallo Ihr Drei, schön zu lesen, dass es wieder bei euch weiter geht. Habe euren letzten Bericht gelesen – ja, ist nicht überall heile Welt. Viel Glück weiterhin und passt auf euch auf. L.G. Sabine

    1. Liebe Sabine,
      ja, ein wenig fahren wir durch den Senegal. Gut 3000Km sind in den nun fast sechs Monaten zusammengekommen. Nun denn, drei davon mussten wir ja an Ort und Stelle verharren. Die heile Welt? Wo ist sie derzeit noch zu finden? Wir haben bisher wenig Sorge um unsere Sicherheit im Senegal. Nicht mehr und nicht weniger als sonst wo! Überall ist man bemüht, Keile zwischen die Menschen zu treiben. Nicht nur in Sachen Religion. Ich muss jedoch sagen, die Erfahrung in Touba war bislang einzigartig.
      Ganz liebe Grüße ins Rheinland,
      majuemin

  5. Hallo Ihr Beiden, mit Spannung lesen wir von Euren Abenteuern und bewundern die schönen Fotos. Besonders gefallen mir ja die Ziegen auf den Königsgräbern und die Geier am Strand. Aber am Besten sind immer Eure Berichte: Unterhaltsam, sehr eindrücklich und amüsant, einfach super geschrieben; wunderbar!
    Ich kann mir bildlich vorstellen, wie der Regen prasselt, die Matsche unter den Reifen hervorquillt oder Jürgen in der Badebux mit dem Hund geht.
    Aber so nett sich das auch liest, wünschen wir Euch doch, dass Ihr bald weiter könnt, sich irgendein Weg hinaus aus dem schönen Senegal auftut. Und so lange hoffen wir, dass Ihr bei guter Laune und Gesundheit bleibt! Viele Grüße von Ute und Wolf

    1. Liebe Ute und natürlich auch Wolf,
      herzlichen Dank für euren Besuch und die lobenden, aufmunternden Worte. Auf Gesundheit achten wir soweit es in unserer Macht steht. Aber wir treffen ja immer wieder Menschen, die mit Tees, Pasten und Grünzeug zur Seite stehen 😉 und meine Hausapotheke ist noch bzw. wieder gut gefüllt.
      An der Laune arbeiten wir, erscheint uns manchmal schwieriger als ersteres, es fehlt ein wenig die Perspektive. Umso mehr freuen wir uns über Besuch, der uns zeigt, dass wir nicht vergessen sind im schönen Senegal!
      Viele Grüße, Marion & Jürgen

  6. Hallo, ihr lieben durchgefeuchteten festsitzenden Weltenerforscher!
    Es ist schier unglaublich, was ihr nach fünf Monaten im Senegal, davon sogar drei am selben Platz, an neuen Eindrücken und Informationen noch aus diesem Land zu berichten wisst! Neue Menschen, Früchte, Tiere, das Gefühl der Ohnmacht gegenüber einer nicht unschätzbaren Regierung, der riesige pekuniäre Unterschied zwischen den Menschen dort und durchfahrenden Urlaubern aus dem reichen Norden… Wir müssen wohl abwarten, welche Zukunft Overlanderträume haben werden. Die Bilder sind wieder so toll! Eines meiner Lieblingsbilder ist das Fahrrad im Watt. Oder die Kühe dort?? Und die Fahrt durch die Mangrovenwälder… Der Blick über diese Wälder mit der Drohne ist schon besonders. Brauch ich auch sowas??? Bleibt optimistisch und schreibt/filmt bitte weiter!
    Herzlichst, CuA.
    (Nahmka: auch Bootfahren mit Minouk!)

    1. Ganz herzlichen Dank für euren Blogbeitrag, tut gut – so sonnige Worte im Regen 😉
      Mir gefällt auch der Radfahrer ganz besonders, meine Lieblingsbilder wechseln allerdings je nach Stimmungslage immer mal wieder…
      Ich freu´ mich auf den Sherry, wann und wo auch immer, vielleicht ja sogar in Afrika, sollte die Welt aufhören zu trudeln und sich wieder sanft und ruhig in ihren Bahnen drehen dürfen.
      Beste Grüße, majuemin
      (Minouk hätte Nahmka sicher einen Sitzplatz angeboten ;-))

  7. Hallo ihr Lieben,

    es liest sich momentan aber nicht so als würdet ihr die Reise genießen. Das ist sehr schade… Bestimmt kommen bald wieder bessere Zeiten. Wie sieht denn euer weiterer Plan aus?
    Liebe Grüße,
    Sabine und Simon

    1. Hallo Simon und natürlich Sabine,
      nein, momentan ist die Situation sehr verfahren. Pläne? Können wir kaum machen. Machthaber durchkreuzen sie immer wieder. Sollten die Grenzen zum Monatswechsel 07/08 öffnen, fahren wir nach Gambia. Bleiben die Grenzen zu, dann drehen wir langsam ab gen Osten, wieder um Gambia herum. Lac Rose? Keine Ahnung. Heute haben wir seit 15:00 Uhr Starkregen. Jürgen war mit Minouk in Badehose Gassi. Er nutzt die Zeit, den Blog aufzuräumen. Wie gefällt euch das neue outfit? Zudem beschäftigt er sich mit SocialMedia… Ich arbeite meine Internet-Seite auf, flicke unser Betttuch und Minouks Matratze….
      Liebe Grüße, majuemin

  8. Hallo ihr Beiden
    Ach wie schade, dass die Grenzen noch immer zu bleiben. So langsam sollte sich die Grenzen mal wieder öffnen. Immerhin möchtet ihr doch nur gemäßigt reisen und keine Partys á la Ballermann feiern. Was für eine verrückte Zeit.
    Wir drücken euch die Daumen.

    Ganz liebe Grüße, Rainer & Karola

    1. Ja, da sagt ihr was! Es werden willkürlich Grenzen gesetzt. Je nach Gusto, Laune und Pseudologie 😉 Mal sehen wie wir sie überwinden werden. Grenzen machen neugierig. Was liegt dahinter? Die Antworten erweitern den Horizont. Und so sind sie immer temporär geblieben. Das lehrt die Geschichte und macht Hoffnung – zumindest langfristig.
      Liebe Grüße ins Heimatland,
      majuemin

  9. So nette Begegnungen und so wundervolle Bilder.
    Ich freue mich, dass es für euch weitergeht.
    Ich könnte auch einen Lehrgang im Wäschewaschen gebrauchen. Meine Miele gibt den Geist auf und das Waschergebnis ist bescheiden.
    Wir arbeiten fleißig an unserem Womo und hoffen in knapp achtzig Tagen fertig zu sein. In den nächsten zwei Wochen geht er hoffentlich durch den TÜV.
    Nun werde ich noch ein wenig Wikipedia lesen.
    Wir denken an euch und wünschen euch eine gute Weiterreise .
    Alles Liebe Rainer & Karola

    1. Liebe Karola,
      schön von euch zu lesen. Ja, Wäsche waschen ist nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Allerdings ist Maschine schonender für die Wäsche und spart jede Menge Wasser – auch eine neue Erfahrung.
      Wie schnell doch die Zeit vergeht. Jetzt sind es deutlich unter 100 Tage, bevor ihr wieder aufbrecht. Hoffentlich klappt alles wie ihr es euch vorstellt. Pläne schmieden ist derzeit sehr schwer. Auch wir können nicht wirklich reisen. Sitzen im Senegal fest und der Regen im Süden ist auch nicht lustig. Mal sehen, wie es weitergeht.
      Ihr habt völlig Recht! Die Begegnungen, die wir erfahren sind eine Bereicherung, jede für sich.
      Eine gute Sommerzeit wünschen majuemin

  10. Hallo ihr Lieben,
    Sind gerade zurück gekommen. Es wurde der erste Geburtstag von Anna gefeiert, wie ihr sicher wisst.
    Sind immer wieder am Haus beschäftigt. Gibt nicht soviel zu berichten.
    Corona hat alles irgendwie noch im Griff, leider.
    Hoffen für ein paar Tage los zu kommen, eigentlich egal wohin. Im August hoffen wir auf eine längere Tour.
    Alle sind voll im Hochzeitsfieber, der große Tag ist ni ht mehr so fern.
    Schade, das ihr nicht kommen könnt, hätten uns auch sehr gefreut euch wieder zu sehen.
    Lasst die Köpfe nicht hängen, jetzt geht es ja richtig weiter auf eurer Reise.
    Bis bald Ralph und Biggi und Luca

    1. Hallo ihr Lieben,
      danke für euren Besuch und die aufmunternden Worte – tut gut!
      Ja, Corona bleibt präsent, auch hier. Die Land-Grenzen zu Gambia und Guinea Bissau bleiben geschlossen. Also viel mit Reisen ist da nicht wirklich drin. Aktuell in der Casamance bestaunen wir das üppige Grün leiden aber auch an der Sauna mit Daueraufguss.
      Ja, auch wir hätten uns gefreut viele liebe Menschen wieder zu sehen. Wir fiebern aus der Ferne mit, zumindest das bleibt uns!
      Liebe Grüße, majuemin

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