2019_GoSouth_West_Africa

 

Reiseroute durch Westafrika

Einige kurze Filme von unserer Reise;  Update 24.11.20 (klick hier):

Senegal
17.11. – 23.11.2020 Dindefello, Hauptort der Fulbe in der Region Kedougou, verfügt über Grundschule, ein College mit rund 350 Schülern der Gegend, ist Stammsitz von Alphas Atelier und Restaurant. Nach Coronaschließung sind alle drei Schulen wieder offen, berichtet unser Guide Balla.
Wasserfälle, Quellen und Höhlen sind zahlreich entlang der Grenze zu Guinea Conakry. Bieten zusätzlich zum Besuch der traditionell lebenden Volksstämme Bédik und Bassari mit UNESCO Welterbestatus https://de.wikipedia.org/wiki/Bassari-Land touristischen Anreiz. Wir wählen den berühmtesten Ort bzw. Wasserfall für einen Besuch, erste Siedlung der Fulbe in der Gegend. Die Begleitung durch einen Guide ist obligatorisch. Entlang kühler Bäche führt ein Trampelpfad durch dichten grünen Mischwald. Am Wasserfall, der ganzjährig 115 m in die Tiefe stürzt, ist es so kalt, dass das Bad im Tümpel Überwindung kostet. Balla berichtet über Menschen, Tradition und Heilkunde. Rauch wilder Minze vertreibt Insekten. Gegen Zahnschmerzen, Erschöpfungszustände und Infekte sind Kraut und Baum gewachsen. Desinfektion findet häufig Anwendung: Bei Verletzungen bzw. nach der Beschneidung im Rahmen der Initiationszeremonie der Knaben, die fünfzehnjährig erste Schritte in die Welt der Männer tun. Beschneidung von Mädchen ist seit mehr als 10 Jahren verboten. Verstöße werden geahndet. Sagt Balla.
Am 19.11. erscheint unser Artikel Ein Jahr in Nord-West-Afrika – One year in North-West Africa auf dem Blog des 1Welt-Kreis Ruhla https://ecu1wk.wordpress.com/2020/11/19/ein-jahr-in-nord-west-afrika-one-year-in-north-west-africa/ Auch eine Art Résumée.
Grenzpolizei kontrolliert seit langem mal wieder die Reisepässe. Seit 26.02. im Land? Ja! Eingereist bei Diama? Ja und wegen Coronarestriktionen noch immer hier. Aha! Illegal? Ist jetzt auch egal – wo die Welt Kopf steht! Hoffentlich sieht man das irgendwann einmal bei der Ausreise genau so.
Der Weg über´s Iwol-Plateau, Kulturlandschaft der Bédik, nach Etiolo in die Bassariberge, vergesseneHinterland Senegals, Heimat des kleinen Volkes der Bassari, ist über Teer und gute Piste heute kein fahrerisches Abendteuer mehr. Fußläufig zur Grenze nach Guinea Conakry siedelt grenzüberschreitend eins der ältesten Völker des Landes. Eigene Sprache, ursprüngliche Religion, darüberhinaus Christen, Ackerbauern in einer Region, in der man ehemals Gold abbaute https://de.wikipedia.org/wiki/Bassari_(Volk). Geschäft nach dem Motto: schwarz arbeitet, weiß verdient. Wenig förderlich für ein harmonisches Leben. Trotzdem sind Weiße meist willkommen. Wie zuvor in Afia kommt man auch hier mit einheimischem Führer näher an die Menschen heran, darf ihre Höfe/Häuser besichtigen. So lagern wir für kleines Geld im Campement von Balingho (+221771468139), weitestgehend ohne Internet. Er organisiert eine Begleitung für den Dorfbesuch, Grundschule, College, Initiations- und Festplatz, willkommen im Bassariland. Wo die Frauen Fotos ablehnen und die Tochter des Bürgermeisters in Flipflops, Top und engem Wickelrock Motorrad fährt. Eine der größeren Maschinen im Dorf. Ihre zunächst eng am Kopf geflochtenen Zöpfe, mit zunehmender Länge gehalten von glitzernden silbernen Spangen, sind zugleich Kopfschmuck und Helm.
Es gibt je eine katholische und protestantische Kirche, keine Moschee. Mit Pastor Valérie kommen wir ins Gespräch. Vier Jahre arbeitet er in Etiolo, zuvor zwei in Dakar. Stärker können Kontraste kaum sein. Wir erzählen vom Reisen, dem Projekt in Ruanda. Corona ist nicht auszuklammern. Auch hier versiegte die wichtigste, eigentlich die einzige Einnahmequelle. Der Geistliche spricht von Gott und Teufel. Wir kommen an unsere Grenzen. Intellektuell, religiös und sprachlich. Abends sitzen wir bei Balingho im Kreis um die große Bol mit Nudeln, Kürbis, Hähnchen. Poulet a bicyclette, freilaufendes Huhn, bevor es im Topf endete. Wir geben eine Runde Bier aus. Versuchen Leben und Kultur der Bassari zu verstehen. Bleiben länger als geplant.
Bassari sind Mitglieder verschiedener Altersklassen, die alle am selben Tag „aufrücken“. Die drei wichtigsten sind die (der Jungs) von 11-15, 15-21 und 21-27 Jahren. Die Überschneidungen? Keine Ahnung. Da müsste jemand richtig französisch können. Alle Klassen haben ihre besonderen Zeremonien, die Zusammenhalt, Identität und Tradition dienen. Heute ist Tag der Honigzeremonie. Balingho lädt uns als Gäste ein. Der Meister der Sitten (Maître de Coutume) begibt sich dazu zum Haus des Ältesten, Ort der Zeremonie. Auch der Chef der Region von Etiolo ist anwesend, nicht mit dem Bürgermeister zu verwechseln. Nach und nach treffen neben Zuschauern die jungen Männer der dritten Klasse ein. Irgendwann einmal sind es genug, der Älteste beginnt: Wäscht in einer Kalebasse den Honig mit Wasser aus den Waben, die Jungmänner knien in einer Reihe nieder, werden von ihm mit dem Honigwasser bespuckt und dürfen nun wieder Honig essen, was ihnen ein Jahr zuvor der Meister der Sitten verboten hatte. Jeder von ihnen bringt fünf Liter Palmwein mit, der die Runde macht. Es wird lauter, lustiger. Nachzügler fernerer Gehöfte, Dörfer treffen ein, werden dem Ritual unterzogen. Erst nach Sonnenuntergang wird der Zeremonientag enden. Der Wein schon lange vorher. Sagt Balingho und lacht. (Anmerkung: evtl. inhaltliche Unstimmigkeiten sind auf Sprachunverständnis zurückzuführen, dürfen gerne korrigiert werden!)

08.11. – 16.11.2020 Was Neues sehen vom kleinen Senegal. Wie einen Teil der Flusslandschaft des Saloum bei der erneuten Fahrt in den den. Gleißend hell reflektieren Millionen Kristalle der weißen Salzebene das Licht. Zwischendrin Tümpel. Hell- bis tiefgrün. Seerosen strecken ihre weißen Köpfe ins Licht. Mit der Fähre übersetzen. Immer wieder spannend, was so alles auf eine Plattform mit Antrieb passt. Apropos Antrieb. Stammt von der Schiffswerft Schottel bei St. Goarshausen! Doch bevor Jürgen Ive auf den Kutter zirkelt, darf er noch den von mir eingefahrenen Plattfuß beheben. Wie, wo geschehen? Keine Ahnung. Die Flanke ist aufgerissen, bis zum Stahlgewebe. Luft entweicht – suboptimal.
Bei Passy Nacht am Pistenrand. Die Dorfbewohner freut´s. Grüßen, winken, lächeln. Weiter. Hunderte Kilometer bereits bekannte Strecke. Gambia erneut umfahren. Könnten jetzt nach Gambia einreisen, aber nicht wieder zurück in den Senegal. Nach dem Motto: Wie du mir, so ich dir! erlaubt Senegal Europäern keine touristische Einreise (http://www.botschaft-senegal.de vom 11.11., ein schlechter Scherz). So bleiben wir. Vorerst noch. In Tambacounda biegen wir diesmal nicht westlich in die Casamance ab, sondern nach Kedougou, südöstlichste Region des Landes. Im Länderdreieck Guinea Conakry, Mali, Senegal locken Wasserfälle und das Bassariland https://de.wikipedia.org/wiki/Bassari-Land Kurz vor der Stadt schickt uns das GPS auf eine Pistenumfahrung. Inmitten von Nichts außer Natur findet sich schnell ein wunderbarer Nachtplatz. Man muss auch mal Glück haben.
Üblicherweise hat der Senegal den Charakter von Flachland oder Tiefebene. Doch in der Region Kedougou bannt Berg- und Hügelland den Blick: Nepen-Diakha, Dindefello-Hochland, Iwol-Plateau sowie die Bassariberge. Die Gegend wurde verschiedenen Völkern Heimat, die vom 11. Jhdt. an einwanderten und bis heute stark mit der tradierten Lebensweise verbunden sind, auch wenn sie letztlich das Nomadentum aufgaben. Grenzüberschreitend siedeln sie. Ebenfalls jenseits der Landesgrenzen liegt das Fouta Djallonmassiv, das Wasserwerk Westafrikas. Ein Hochland, in dem Flüsse wie Senegal, Gambia, Nebenflüsse des Niger, der Rio Corubal u. a. mehr entspringen.
Die Campements in Kedougou-Stadt bieten nicht was wir suchen. So wählen wir die D 509 Richtung Dindefello zu den Wasserfällen. Pierre und Christine machen eine Woche Urlaub hier, sehen uns vorbeifahren, rufen an! Wir haben Zeit, verschieben den Wasserfallplan. Ihr Campement, Ausgangspunkt ihreTouren zu Wasserfällen und Bassari, von denen sie begeistert berichten, ist nicht LKW-tauglich. Doch auf dem IwolPlateau finden sich Plätze für eine gute Nacht. Unabhängig voneinander hatten wir entschieden, späterhin ein Campement am Gambia unweit der Grenze zu Guinea Conakry anzufahren. Dies machen wir nun gemeinsam. Im Tako Mayo www.takomayosenegal.com empfängt uns Alpha Diallo herzlich. Schön liegt seine Anlage am Hügel über dem Gambia. Sanftes Rauschen von Wasser und Blättern, wunderbare Musik. Doch dichtes Buschwerk lässt nur wenige Blicke auf den Fluss zu. Statt duschen baden im Fluss, eine Fahrt mit der Piroge, so kommen wir dem Gambia dann letztlich sehr nahe. Die Tage sind heiß, doch nachts kühlt es stark ab. Frische, fast kalte Luft spüren, in die Decken kuscheln. Die ersten kalten Füße melden sich. Gefühle, die wir fast vergessen hatten. Auch die Luftfeuchtigkeit ist stark gesunken. Haben eben diese Kälte und Trockenheit die kleine Fliege bewogen, mir/M ins warme, feuchte Ohr zu fliegen? Ein saudummes Gefühl, die Abwechslung von Stille und Brummen im Kopf. Licht lockt sie nicht heraus, sondern nur Scharen anderer Insekten Richtung Ohr. Jürgen flutet den Gehörgang mit Öl, das spült das Tierchen hinaus.
Angeschlossen an das Tako Mayo Campement ist ein Schneideratelier. 25 Mädchen und Frauen lernen hier das Handwerk. Ein Teil der Einnahmen aus dem Campement stellt Alpha zur Bezahlung des Lehrers sowie für Kost und Logie der Damen bereit. Zudem bringt der Verkauf der Arbeiten an Touristen ein wenig Geld ein. Bis Corona kam, Touristenströme versiegten, Atelier und Unterkunftsräume verwaisten. Die Familien müssen sie auffangen, das Wenige teilen. Doch Alpha kämpft für sein Projekt. Versucht mit Sponsorengeldern die Rückkehr der Schülerinnen im Januar zu ermöglichen. Und so zahlen auch wir gerne den für senegalesische Verhältnisse überzogenen Obolus für unseren Aufenthalt.
Ibra,
weitgehend arbeitsloser Führer aus dem Tako Mayo, gewährt uns Einblick in Lebensweise und Situation der Bewohner im nahen Dorf der Fulbe (Peul). Spürbar wird die Melange aus Zufriedenheit, Gott- und Selbstvertrauen, Hoffnung, aber auch bescheidenster, an Armut grenzende Existenz in der südöstlichsten Ecke des Senegal.
Auf dem Blog 1Welt-Kreis Ruhla https://ecu1wk.wordpress.com werden wir demnächst ein wenig über das Projekt berichten und ein kleines Résumée ziehen: Ein Jahr Afrika!
Ach ja, die alten Aufbaubatterien verkauften wir am Wegesrand. Vom Erlös wird der Reifen repariert, die zweite Führungsschiene für den Fensterheber geschweißt und Mark bezahlt, der uns zu geeigneten Werkstätten brachte.
Und in Dindefello gibt es vorübergehend mal wieder Internet!

 

Senegal

12.09 bis 07.11.20

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02.08 bis 11.09.20

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44 Gedanken zu „2019_GoSouth_West_Africa

    1. Hallo an euch Beide,
      wir waren „lost in space“, ohne Internet und so hat es mit der Antwort etwas gedauert.
      Ganz herzlichen Dank für die Glückwünsche. Auf die „Klicks“, durch einen recht großen und kontinuierlichen Besucherstrom, sind wir auch ein wenig stolz. Sind sie doch erworben ohne große Werbetrommel mittels american social media.
      Liebe Grüße majuemin

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  2. Ihr neueingeborenen Senegalesen! Oder habe ich da was missverstanden? Schon in Baulandkaufverhandlung??? Unterwegs nach Norden? Etwa neue Infos?? Wir warten gespannt im goldig- kalten Oktober, derzeit an der Schlei. Trafen gestern einen 4×4-Sprinter mit sympathischer Besetzung und Baikalerfahrung. So viele Erinnerungen… Afrika zieht uns mächtig, aber wann?
    Das Lesen deines (eures) Berichtes hat uns wieder erfreut! Die Bilder – wir sind ja so verwöhnt – auch!!! Die bunten Vögel, bildschön! Hier sind die Vögel fast alle braun, grau, weiss. Sagt uns das was?? Geniesst die Sonne/Wärme! Letzteres fehlt uns sehr..
    Liebste Grüße, Christiane, Alex und Namkha aus der gut geheizten Minna

    1. Meine Liebe(n),
      wie wunderbar die Kommentare, die tun den Autoren-, Fotografen-, Filmerseelen richtig gut! Also, den Erwerb eines senegalesischen Passes haben wir ernsthaft ins Auge gefasst, den Erwerb von Land noch! nicht. Und just im Rahmen dieser Überlegungen öffnen die Grenzen! Ja, richtig gelesen. Die Landgrenzen zwischen Senegal und Gambia sind offen und so müssen wir das Land, das uns für fast 8 Monaten Heimat war vorübergehend verlassen. Wir freuen uns drauf. Auch, euch mal wieder was anderes in die Heimat zu senden als immer wieder Senegal. Also vorerst heißt es >GoSouth!

  3. Ihr Klostergänger! Hab ich schon gesagt, dass sich das Lesen dieses Berichtes aus der Abbaye de Keur Moussa wie ein traumhafter Spaziergang im Klostergarten anfühlte?? Grün, heiß, bunt – im Gegensatz zur hiesigen nassfieseligen grünbraunen glitschigrutschigen Gegenwart. Aber hin und wieder aufgehübscht durch unerwartete Sonnendurchbrüche! Gestern Abend – am 30.9.2020! saßen wir bis 2h nachts im Garten, ohne Mücken, nur mit Jacken… Sonntag brechen wir auf. Zur großen goldenen Oktoberdeutschlandtour. Wir sind sehr gespannt!
    LG euch Dreien,
    Christiane und Alex

    1. Meine Lieben,
      gerne wären wir im Würselner Garten dabei gewesen – und dann schnell wieder zurück nach Keur Moussa ;-).
      Euch eine tolle Tour durch den goldenen Oktober mit bestens rollender Minna und anregenden Gesprächen bei den zu Besuchenden.
      Mücken? Es gab bislang in den Regionen, in denen wir uns aufhielten nur wenige. Tapfer trugen wir abends immer „lang“ zum Dinner. Unterstützten das Outfit bei Fluglärm noch mit wohl duftendem Gift… Jedoch die beiden letzten Abende erlaubte ich mir schulterfrei. Frische Brise, direkt am Ozeanstrand, keine Mücken in Seh- und Hörweite – alles wunderbar!

  4. Hallo ihr drei, nach langer Zeit melden wir uns auch nochmal bei euch.
    So langsam kennt ihr den Senegal wie eure Westentasche 🙂
    Die Bilder sehen wieder sehr schön aus und die Texte sind wieder schön zu lesen.
    Gefällt es euch denn noch? Wann könnt ihr denn mit neuen Infos rechnen und wie ist euer weiterer Plan?
    Liebe Grüße aus der Heimat,
    Sabine und Simon

    1. Guten Abend, ihr Lieben,
      wir freuen uns von euch wieder ein paar Zeilen zu lesen. Hatten euch schon vermisst 😉 Auch der Threema – Kommentar von deinem Kumpel, Simon, ist ja klasse! Schön zu lesen, wenn sich hinter den anonymen Klicks Menschen mit Interesse verbergen.
      Ja, es gefällt uns im Senegal, noch immer und wir hoffen, dass uns das Wetter bald wieder mehr „Bewegungsfreiheit“ erlaubt. Dann wird es für uns und für euch Leser wieder interessanter.
      Liebe Grüße, majuemin

  5. Hallo, ihr regengetränkten Festsitzer!
    Wiederum ein solcher Genuss an Schriften und Bildern! Wir warten immer sehnsüchtig auf die nächste Folge. Obwohl, so nass und schwül ist Afrika nicht so mein Ding..
    Und jetzt mein erhobener Zeigefinger: Eure Grenzen sind unendlich weit entfernt! Ihr seid die ewig jungen niemals alternden lebensweisen Menschen, die soviel Freude auf noch mehr machen! Also, bitte heiter weitermachen!
    Liebste Grüße
    Christiane (auch von Alex und Namkha)

  6. Hallo ihr Lieben,
    ganz schön was los bei euch.
    Leider sehr viel , worauf man gerne verzichten könnte.
    Wird es denn gar nicht besser? Oft beneide ich euch.
    Wünsche mich dann an die schönen Orte die ihr besucht und durch dessen Bilder wir daran teilhaben dürfen. Diesmal bin ich aber wirklich froh, in meinem gemütlichen Bettchen zu liegen.
    Weit entfernt von Schaben und Korruption.
    Leider gehören wohl auch diese Erfahrungen zum Reisen dazu. Bestimmt könnte man darauf gut verzichten.
    Ich hoffe die Fahnen stehen für euch bald wieder etwas besser.

    Hier bei uns ist gerade sehr viel Los.
    Alles ist in Abbruch und Aufbruch.
    Mehr dazu, wenn mir nicht gerade die Augen zufallen.

    Wir denken an euch, liebe Grüße und eine dicke Umarmung…

    Rainer & Karola

    1. Meine Liebe(n),
      lieben Dank für die Anteilnahme an unserem Schicksal. Ja, es ist viel los. Aber ich denke vor allem auch bei euch. So langsam Endspurt? Hatte mal auf den Blog geschaut, ob sich was tut!? Auch kurz geschrieben… Aber ganz soweit ist es wohl noch nicht. Versuchen mal mit euch zu telefonieren.
      Herzliche Grüße, majuemin

  7. Ihr doch auch Beneidenswerten! Das möchte ich auch wieder erleben, eine solche Wildtiersafari! Die Eland Darby Antilope zu sehen beeindruckt mich sehr. Die BDarbot auf einem Haufen werden völlig überbewertet. 3 tuns auch! So schön wieder, die Bilder! Jetzt kann ich mir den gefluteten Ive ein wenig vorstellen… Geniesst einfach weiter! Und bis bald! LG Christiane und Alex

    1. Meine Liebe,
      Recht hast du, es gibt sie, die besonderen Momente und an der Stelle verkneife ich mir bewusst ein „ja aber“. Will mich mit dir und deinem Kommentar nochmal an das Kribbeln und Staunen erinnern, das mich beim Anblick der wunderbaren Lebewesen ergriff. Lass uns beim Wiedersehen mal gemeinsam darüber nachdenken ob wir tatsächlich die Krone der Schöpfung sind?
      Liebe Grüße an euch beide/drei

  8. Hi Marion and Jürgen ..That Prefet Adam the musician you met at Toubab Dialaw…I did visit your site and I see you are very passionated of traveling to distante countries…All my congratulations for this beautiful adventure and hope you are enjoying your stay here in Senegal….I will send you some of my music and Live performances as soon as I get your Email address.
    Thanks all the best.
    Prefet Adam

    1. Hi Adama, it was a pleasure to meet you on the hills of Toubab Dialaw somewhere in the middle of nowhere, a musician who has been playing/singing in Cologne, Frankfurt and so on. Followed you on youtube – impressive!
      And yes, we love traveling. Senegal is great, people are wonderful, but after six month we´d prefer to see some other countries, that’s what overlanders love to do.
      Jürgen sent you an E-Mail, so we keep in touch! See you next year in Germany?
      All the best, Marion

      1. Hallo, ihr drei! Nach Norden – endlich! 3000 km im Senegal… äußerst ausführliche Erfahrungen und Touba ist nur eine der wenigen negativen davon. Wie du empfinde ich diese als bedrohlich. Was lässt sich dagegen tun?? Wenn Aufklärung fehlt, verhindert wird.. Die leuchtenden Farben, die in Afrika so oft anzutreffen sind, liebe ich! Wie in Indien. So heiter! Dass ihr Regen und Dauerfeuchtigkeit so stoisch ertragen habt! Ob ich das gekonnt hätte?? Die Bilder sind wieder klasse. Ich freu mich, euch bald (?) zusehen!
        Herzlichst
        Christiane

        1. Meine Liebe(n),
          nach Norden? Zunächst dem Regen und dem leeren Weinkeller geschuldet. Die Grenzen bleiben zu. Man will in Afrika die Seuche der Industrienationen ja nicht auch noch haben 😉 Die Tristesse von Touba, die Angst – das erste Mal auf Reisen. Was dagegen tun? Schwierig zu beantworten. In D die eigene Kultur wertschätzen, endlich aufhören mit falscher Liberalität! Anerkennen, dass es Rassen gibt! Mit ihren Unterscheiden – das ist gut so!
          Stoisch ertragene Regenzeit mit ihrer Feuchtigkeit? Was wäre die Alternative gewesen? Flucht nach Norden 😉 Ich denke immerzu an dich! Das ist die neue Normalität! Will sie nicht akzeptieren, aber was tun? Heulend in der Ecke sitzen? Ändert nichts.
          Ja, wir vermissen die Sozialkontakte, sehr sogar! Aber auf ein baldiges Wiedersehen? Ich denke eher nein. Grenzen sind zu, s.o.
          Liebe Grüße, wir drücken euch! Ganz ohne Masken!!!

  9. Hallo Ihr Drei, schön zu lesen, dass es wieder bei euch weiter geht. Habe euren letzten Bericht gelesen – ja, ist nicht überall heile Welt. Viel Glück weiterhin und passt auf euch auf. L.G. Sabine

    1. Liebe Sabine,
      ja, ein wenig fahren wir durch den Senegal. Gut 3000Km sind in den nun fast sechs Monaten zusammengekommen. Nun denn, drei davon mussten wir ja an Ort und Stelle verharren. Die heile Welt? Wo ist sie derzeit noch zu finden? Wir haben bisher wenig Sorge um unsere Sicherheit im Senegal. Nicht mehr und nicht weniger als sonst wo! Überall ist man bemüht, Keile zwischen die Menschen zu treiben. Nicht nur in Sachen Religion. Ich muss jedoch sagen, die Erfahrung in Touba war bislang einzigartig.
      Ganz liebe Grüße ins Rheinland,
      majuemin

  10. Hallo Ihr Beiden, mit Spannung lesen wir von Euren Abenteuern und bewundern die schönen Fotos. Besonders gefallen mir ja die Ziegen auf den Königsgräbern und die Geier am Strand. Aber am Besten sind immer Eure Berichte: Unterhaltsam, sehr eindrücklich und amüsant, einfach super geschrieben; wunderbar!
    Ich kann mir bildlich vorstellen, wie der Regen prasselt, die Matsche unter den Reifen hervorquillt oder Jürgen in der Badebux mit dem Hund geht.
    Aber so nett sich das auch liest, wünschen wir Euch doch, dass Ihr bald weiter könnt, sich irgendein Weg hinaus aus dem schönen Senegal auftut. Und so lange hoffen wir, dass Ihr bei guter Laune und Gesundheit bleibt! Viele Grüße von Ute und Wolf

    1. Liebe Ute und natürlich auch Wolf,
      herzlichen Dank für euren Besuch und die lobenden, aufmunternden Worte. Auf Gesundheit achten wir soweit es in unserer Macht steht. Aber wir treffen ja immer wieder Menschen, die mit Tees, Pasten und Grünzeug zur Seite stehen 😉 und meine Hausapotheke ist noch bzw. wieder gut gefüllt.
      An der Laune arbeiten wir, erscheint uns manchmal schwieriger als ersteres, es fehlt ein wenig die Perspektive. Umso mehr freuen wir uns über Besuch, der uns zeigt, dass wir nicht vergessen sind im schönen Senegal!
      Viele Grüße, Marion & Jürgen

  11. Hallo, ihr lieben durchgefeuchteten festsitzenden Weltenerforscher!
    Es ist schier unglaublich, was ihr nach fünf Monaten im Senegal, davon sogar drei am selben Platz, an neuen Eindrücken und Informationen noch aus diesem Land zu berichten wisst! Neue Menschen, Früchte, Tiere, das Gefühl der Ohnmacht gegenüber einer nicht unschätzbaren Regierung, der riesige pekuniäre Unterschied zwischen den Menschen dort und durchfahrenden Urlaubern aus dem reichen Norden… Wir müssen wohl abwarten, welche Zukunft Overlanderträume haben werden. Die Bilder sind wieder so toll! Eines meiner Lieblingsbilder ist das Fahrrad im Watt. Oder die Kühe dort?? Und die Fahrt durch die Mangrovenwälder… Der Blick über diese Wälder mit der Drohne ist schon besonders. Brauch ich auch sowas??? Bleibt optimistisch und schreibt/filmt bitte weiter!
    Herzlichst, CuA.
    (Nahmka: auch Bootfahren mit Minouk!)

    1. Ganz herzlichen Dank für euren Blogbeitrag, tut gut – so sonnige Worte im Regen 😉
      Mir gefällt auch der Radfahrer ganz besonders, meine Lieblingsbilder wechseln allerdings je nach Stimmungslage immer mal wieder…
      Ich freu´ mich auf den Sherry, wann und wo auch immer, vielleicht ja sogar in Afrika, sollte die Welt aufhören zu trudeln und sich wieder sanft und ruhig in ihren Bahnen drehen dürfen.
      Beste Grüße, majuemin
      (Minouk hätte Nahmka sicher einen Sitzplatz angeboten ;-))

  12. Hallo ihr Lieben,

    es liest sich momentan aber nicht so als würdet ihr die Reise genießen. Das ist sehr schade… Bestimmt kommen bald wieder bessere Zeiten. Wie sieht denn euer weiterer Plan aus?
    Liebe Grüße,
    Sabine und Simon

    1. Hallo Simon und natürlich Sabine,
      nein, momentan ist die Situation sehr verfahren. Pläne? Können wir kaum machen. Machthaber durchkreuzen sie immer wieder. Sollten die Grenzen zum Monatswechsel 07/08 öffnen, fahren wir nach Gambia. Bleiben die Grenzen zu, dann drehen wir langsam ab gen Osten, wieder um Gambia herum. Lac Rose? Keine Ahnung. Heute haben wir seit 15:00 Uhr Starkregen. Jürgen war mit Minouk in Badehose Gassi. Er nutzt die Zeit, den Blog aufzuräumen. Wie gefällt euch das neue outfit? Zudem beschäftigt er sich mit SocialMedia… Ich arbeite meine Internet-Seite auf, flicke unser Betttuch und Minouks Matratze….
      Liebe Grüße, majuemin

  13. Hallo ihr Beiden
    Ach wie schade, dass die Grenzen noch immer zu bleiben. So langsam sollte sich die Grenzen mal wieder öffnen. Immerhin möchtet ihr doch nur gemäßigt reisen und keine Partys á la Ballermann feiern. Was für eine verrückte Zeit.
    Wir drücken euch die Daumen.

    Ganz liebe Grüße, Rainer & Karola

    1. Ja, da sagt ihr was! Es werden willkürlich Grenzen gesetzt. Je nach Gusto, Laune und Pseudologie 😉 Mal sehen wie wir sie überwinden werden. Grenzen machen neugierig. Was liegt dahinter? Die Antworten erweitern den Horizont. Und so sind sie immer temporär geblieben. Das lehrt die Geschichte und macht Hoffnung – zumindest langfristig.
      Liebe Grüße ins Heimatland,
      majuemin

  14. So nette Begegnungen und so wundervolle Bilder.
    Ich freue mich, dass es für euch weitergeht.
    Ich könnte auch einen Lehrgang im Wäschewaschen gebrauchen. Meine Miele gibt den Geist auf und das Waschergebnis ist bescheiden.
    Wir arbeiten fleißig an unserem Womo und hoffen in knapp achtzig Tagen fertig zu sein. In den nächsten zwei Wochen geht er hoffentlich durch den TÜV.
    Nun werde ich noch ein wenig Wikipedia lesen.
    Wir denken an euch und wünschen euch eine gute Weiterreise .
    Alles Liebe Rainer & Karola

    1. Liebe Karola,
      schön von euch zu lesen. Ja, Wäsche waschen ist nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Allerdings ist Maschine schonender für die Wäsche und spart jede Menge Wasser – auch eine neue Erfahrung.
      Wie schnell doch die Zeit vergeht. Jetzt sind es deutlich unter 100 Tage, bevor ihr wieder aufbrecht. Hoffentlich klappt alles wie ihr es euch vorstellt. Pläne schmieden ist derzeit sehr schwer. Auch wir können nicht wirklich reisen. Sitzen im Senegal fest und der Regen im Süden ist auch nicht lustig. Mal sehen, wie es weitergeht.
      Ihr habt völlig Recht! Die Begegnungen, die wir erfahren sind eine Bereicherung, jede für sich.
      Eine gute Sommerzeit wünschen majuemin

  15. Hallo ihr Lieben,
    Sind gerade zurück gekommen. Es wurde der erste Geburtstag von Anna gefeiert, wie ihr sicher wisst.
    Sind immer wieder am Haus beschäftigt. Gibt nicht soviel zu berichten.
    Corona hat alles irgendwie noch im Griff, leider.
    Hoffen für ein paar Tage los zu kommen, eigentlich egal wohin. Im August hoffen wir auf eine längere Tour.
    Alle sind voll im Hochzeitsfieber, der große Tag ist ni ht mehr so fern.
    Schade, das ihr nicht kommen könnt, hätten uns auch sehr gefreut euch wieder zu sehen.
    Lasst die Köpfe nicht hängen, jetzt geht es ja richtig weiter auf eurer Reise.
    Bis bald Ralph und Biggi und Luca

    1. Hallo ihr Lieben,
      danke für euren Besuch und die aufmunternden Worte – tut gut!
      Ja, Corona bleibt präsent, auch hier. Die Land-Grenzen zu Gambia und Guinea Bissau bleiben geschlossen. Also viel mit Reisen ist da nicht wirklich drin. Aktuell in der Casamance bestaunen wir das üppige Grün leiden aber auch an der Sauna mit Daueraufguss.
      Ja, auch wir hätten uns gefreut viele liebe Menschen wieder zu sehen. Wir fiebern aus der Ferne mit, zumindest das bleibt uns!
      Liebe Grüße, majuemin

      1. Hallo, ihr regengetränkten Festsitzer!
        Wiederum ein solcher Genuss an Schriften und Bildern! Wir warten immer sehnsüchtig auf die nächste Folge. Obwohl, so nass und schwül ist Afrika nicht so mein Ding..
        Und jetzt mein erhobener Zeigefinger: Eure Grenzen sind unendlich weit entfernt! Ihr seid die ewig jungen niemals alternden lebensweisen Menschen, die soviel Freude auf noch mehr machen! Also, bitte heiter weitermachen!
        Liebste Grüße
        Christiane (auch von Alex und Namkha)

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